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Schalke 04 schießt sich in Bielefeld aus dem Tief

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26. Spieltag - Freitagsspiel  

Schalke schießt sich aus dem Tief

03.04.2009, 21:21 Uhr | t-online.de

Schalke schießt sich aus der Krise (Foto: dpa)Schalke schießt sich aus der Krise (Foto: dpa)Das Trio Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck hat beim Krisen-Klub FC Schalke 04 erneut einen Einstand nach Maß gefeiert: Wie vor einem Jahr startete das Interims-Trainerteam mit einem Sieg in seine befristete Mission.

Acht Tage nach der Entlassung von Fred Rutten gewannen die Schalker bei Arminia Bielefeld nach zuletzt zwei Niederlagen mit 2:0 (1:0). Die Treffer erzielten Jefferson Farfan mit einem Kopfball-Tor in der 45. Minute und Kevin Kuranyi (90.+3). Mit nun 40 Punkten und als vorläufiger Tabellensiebter der Fußball-Bundesliga nährten die Königsblauen wieder ihre Hoffnungen auf die UEFA-Cup-Ränge.

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Büskens lobt Schalker Eigenschaften

"Gerade in dieser Phase ist es eminent wichtig, dass wir das Spiel gewinnen konnten, damit wir mal vier, fünf Tage Ruhe haben", sagte der vom Anfeuern am Rand heisere Büskens. "Es gibt ein paar Eigenschaften, die sprechen für Schalke 04 und die haben wir heute gesehen", sagte er.

Bielefeld droht ein Abstiegsrang

Bielefeld ging indes vor 27.300 Zuschauern in der erstmals in dieser Saison ausverkauften SchücoArena auch im fünften Heimspiel nacheinander gegen den Angstgegner aus Gelsenkirchen punkt- und torlos aus. Mit 24 Zählern (15.) droht die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck am Ende des 26. Spieltags weiter abzurutschen. "Wir sind Absteiger Nummer eins bei den meisten Experten", sagte Frontzeck: "Es bleibt für alle, die unten stehen, bis zum letzten Spieltag eng."

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Schalke beginnt druckvoll

Den Knappen-Profis waren die turbulenten Wochen mit der Rutten-Demission und der vorherigen Entlassung von Manager Andreas Müller sowie den Suchaktionen für deren Nachfolger zumindest am Anfang nicht anzumerken. In der 6. Minute prüfte Vicente Sanchez Arminia-Keeper Dennis Eilhoff, zwei Minuten später scheiterte Lewan Kobiaschwili am Schlussmann. Die Hausherren, bei denen Markus Bollmann, Vlad Munteanu und Christopher Katongo nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder in die Anfangsformation zurückkehrten, kamen langsamer auf Touren. Zumal Ex-Kapitän Marcelo Bordon in der Schalker Innenverteidigung die Bielefelder Angriffsbemühung zu Beginn immer wieder bremste.

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Arminia vergibt wertvolle Gelegenheiten

Verhindern konnte aber auch der angeschlagene Brasilianer, der die zentrale Defensive mit Nationalspieler Heiko Westermann bildete und zwölf Minuten vor Schluss vom Feld musste, die ersten Möglichkeiten der immer frecher aufspielenden Gastgeber nicht. Doch weder Artur Wichniarek (17./23.) in seinem 200. Einsatz für die Arminia, noch Katongo (19.), Thorben Marx (32.) oder Munteanu (38.) vermochten den Ball im Tor von Manuel Neuer unterzubringen.

Farfan lässt Königsblau aufatmen

Vom vielversprechenden Start der Schalker, bei denen der angeschlagene Ivan Rakitic erstmal auf der Bank blieb, war da kaum mehr etwas zu sehen. Gegen die gut organisierten Bielefelder fanden die Gäste nur noch zweimal den Weg vors Tor. Zuerst vergab Kevin Kuranyi nach schönem Solo von Halil Altintop (28.), dann machte es Farfan besser. Eine Links-Flanke von Christian Pander nickte der Peruaner aus kurzer Distanz ins Tor. Kurz zuvor hatte Bollmann den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand berührt, Schiedsrichter Marc Seemann aus Essen ließ aber weiterspielen.

Fans fordern "Tönnies raus"

Grund zum Jubeln hätten die Anhänger der Gäste - die nach einer halben Stunde bereits auch noch die Entlassung des Aufsichtsratschefs mit "Tönnies raus"-Rufen forderten - Sekunden nach dem Wiederanpfiff fast gehabt. Kuranyi traf mit seinem Kopfball aber nur die Latte. Nach teilweise teilnahmslos wirkenden Minuten in der ersten Hälfte, ließen die Schalker den Ostwestfalen nun deutlich weniger zu und drängten selbst auf die endgültige Entscheidung, Sanchez (83.) und Kuranyi (89.), der diesmal am Pfosten scheiterte, vergaben aber die besten Chancen, ehe Kuranyi dann doch noch traf. Am Ende reichte es aber auch so wieder zum Einstandssieg für Büskens und Mulder - vor einem Jahr holten sie danach aus weiteren fünf Spielen weitere vier Dreier und ein Remis.

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