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Großer Preis von Malaysia: Ferrari verzockt sich im ganz großen Stil

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Ferrari  

Ferrari verzockt sich im ganz großen Stil

04.04.2009, 14:34 Uhr | Norman Gosch, t-online.de

Klassisch verzockt: Felipe Massa (Foto: dpa)Klassisch verzockt: Felipe Massa (Foto: dpa) Der Vizeweltmeister auf Startplatz 16, der Ex-Weltmeister (begünstigt durch zwei Strafversetzungen) auf Platz sieben: Das ist das mehr als ernüchternde Resultat Ferraris beim Qualifying zum Großen Preis von Malaysia. Michael Schumacher musste am Kommandostand mit anschauen, wie sich sein geliebtes Team beim Zeitfahren zum zweiten Rennen der Saison verzockte - und das im ganz großen Stil.

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Massa: "Dachten, es würde reichen"

Für Felipe Massa war das Qualifying bereits nach dem ersten von drei Durchgängen beendet. Gerade einmal vier schnelle, gezeitete Runden drehte der Brasilianer auf dem Sepang International Circuit, ehe er zurück in die Box bestellt wurde. "Wir dachten, meine Zeit würde reichen", sagte Massa noch während des Zeitfahrens, als er mit dem Geschehen auf der Strecke bereits nichts mehr zu tun hatte.

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Gefahr erkannt - aber zu spät

Denn seine Zeit von 1:35,642 Minuten reichte nicht. Im freien Training am Vormittag hätte Massa damit die Bestzeit von Rosberg noch um satte drei Zehntelsekunden unterboten. "Das hätte eigentlich genug sein müssen, um unter die ersten 15 zu kommen." War es aber nicht. Die Piste in Malaysia wurde immer besser, schneller, das Gripniveau stieg minütlich. Als man bei Ferrari die Gefahr erkannte, war es schon zu spät. Überheblichkeit wird in der Formel 1 knallhart bestraft.

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Glück für den finnischen Iceman

Kimi Räikkönen hätte beinahe das Schicksal seines Teamkollegen geteilt, auf Platz 14 liegend rutschte der Finne aber gerade so noch in den zweiten Lauf. Am Ende des Qualifyings lag der Iceman dann auf Rang neun - zu wenig, um morgen um den Sieg mitzufahren? Selbst die zwei Plätze, die Räikkönen durch die Strafversetzungen von Barrichello und Vettel nach vorne rückt, werden ihm nicht viel helfen können.

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