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Derbys des Mittelmaßes in Köln und Bremen

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26. Spieltag - Sonntagsspiele  

Gleich zwei Derbys des Mittelmaßes

04.04.2009, 19:31 Uhr | t-online.de

Derbyverbissenheit: Leverkusens Kapitän Simon Rolfes gegen Kölns portugiesischen Star Petit. Beobachter: Rolfes' Kollege Stefan Kießling. (Foto: imago)Derbyverbissenheit: Leverkusens Kapitän Simon Rolfes gegen Kölns portugiesischen Star Petit. Beobachter: Rolfes' Kollege Stefan Kießling. (Foto: imago) 24 Stunden nach dem Thrill an der Tabellenspitze steht der Sonntag des 26. Spieltags der Bundesliga eher im Zeichen der Sicherung der Ligazugehörigkeit - und der Derbys. Am Rhein treffen sich die Erzrivalen Köln und Leverkusen, im Norden Bremen und Hannover. Im Keller kämpfen im Sechs-Punkte-Spiel Karlsruhe und Gladbach um den Anschluss (alle Partien ab 16.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Die schlechtesten drei Teams der Rückrunde sind aktiv: Bremen, Leverkusen und Karlsruhe.

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Der KSC verpasst die Initialzündung

Dabei fehlen dem KSC bereits fünf Zähler auf die nur zwei Ränge höher platzierte Borussia, die den Relegationsplatz besetzt. Am 7. Februar 2009 schien die Wende Richtung Klassenerhalt eingeleitet, als ein spannender Nachmittag in einem 3:2 über den Meisterschaftskandidaten aus Hamburg endete. Seit diesem 19. Spieltag aber, als der Sprung auf Platz 16 gelang und Punktgleichheit mit dem rettenden Ufer hergestellt war, gewann Karlsruhe nicht mehr - sechs Mal nacheinander. Im gleichen Zeitraum gewann Gladbach drei Mal und verlor nur zwei Vergleiche. Wegen dieser manierlichen Rückrunde (elf Punkte aus acht Partien) trennen die Fohlen nur zwei Punkte vom Nicht-Abstiegsplatz.

Leverkusens Jungspunde sind abgestürzt

Dagegen wäre derzeit Gladbachs rheinischer Rivale Leverkusen abgestiegen, zählte nur das Punktekonto der Rückserie. Aus dem vormaligen Titelanwärter wurde in dessen 30. Bundesligajahr binnen weniger Wochen ein Vertreter grauen Mittelmaßes. In der Hinrunde noch jugendlich-unbekümmert begeisternd, wird den Schützlingen Bruno Labbadias ihre Jugend inzwischen als Faktor des Misserfolgs vorgehalten. Angesichts nur eines Sieges aus acht Rückrundenbegegnungen fehlen Bayer 04 die tragenden Gegenargumente. Vor genau vier Wochen strahlender 4:2-Pokalsieger über den FC Bayern, warten die Leverkusener in der Liga seit fünf Partien auf ein Erfolgserlebnis.

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Köln und Daum wollen die Negativserie beenden

Das sorgte für unangenehme Nähe zum 1. FC Köln und Ex-Trainer Christoph Daum. Der Bundesligarückkehrer vom Dom erlebt angesichts von nur zwei Siegen seit Bundesliga-Wiederbeginn selbst eine Berg- und Talfahrt, liegt aber nur zwei Ränge hinter dem großen Erzrivalen. Den besiegten die Geißböcke tatsächlich vor 12 Jahren zuletzt, als auf der Gegenseite noch Daum das Zepter schwang.

Zu wenige grün-weiße Sahnetage

Punktgleich mit den Kölnern dümpelt UEFA-Pokal-Viertelfinalist Werder Bremen genau zwischen den beiden Derby-Kontrahenten vor sich hin. Der Double-Gewinner des Jahres 2004 erlebt national seine schlimmste Saison seit Jahren, weil schlichtweg die Konstanz fehlt. Das 4:0 über den VfB Stuttgart vor drei Wochen steht tatsächlich als einziger Rückrundensieg in der Statistik. Es war einer dieser typischen Werder-Sahnetage - so wie das 5:2 bei den Bayern, das 5:1 über Berlin oder das 5:0 über Frankfurt. Doch dieses "gewohnte" Bremen fand in dieser Saison selten genug statt, um standesgemäß platziert zu sein. Bezeichnend, dass in der Theorie noch sechs Teams Meister werden können, die Grün-Weißen aber trotz 46 Toren (gleichauf mit Leverkusen) nicht annähernd dazugehören.

2003 gewann 96 zuletzt in Bremen

Gegner Hannover - nur vier Punkte vor dem Relegationsplatz - schmerzt dieser Fakt weniger, wenngleich die Niedersachsen gerne den UEFA Cup angegriffen hätten. Stattdessen belegt 96 Platz 13 in der Hinrunden- und Platz 14 in der Rückrundentabelle, summa summarum Rang 13. Der Sieg an der Weser ist Pflicht, um sich Luft zu verschaffen, gelang aber seit sechs Jahren nicht mehr. Wenigstens der neutrale Zuschauer darf sicher sein, das was passiert. In 25 Pflichtspielen Bremens gegen Hannover daheim fielen seit Bundesligabeginn 1963 81 Tore - 3,24 im Schnitt.

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