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Turn-EM: Fabian Hambüchen siegt auch im Einzelfinale am Boden

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Turnen  

Hambüchen siegt auch im Einzelfinale am Boden

10.02.2010, 10:32 Uhr | dpa

Fabian Hambüchen ist Europameister am Boden. (Foto: dpa)Fabian Hambüchen ist Europameister am Boden. (Foto: dpa) Fabian Hambüchen hat bei den Turn-Europameisterschaften in Mailand die Goldmedaille am Boden erkämpft. Einen Tag nach seinem Mehrkampf-Erfolg kam der 21-Jährige nach erneut bestechender Darbietung auf 15,45 Punkte und verwies seinen Teamgefährten Matthias Fahrig (15,40) auf Platz zwei. Es war der erste EM-Sieg eines deutschen Turners seit 1985, der erste Doppelerfolg überhaupt in der EM-Geschichte. Bronze ging an den Griechen Eleftherios Kosmidis und den Israeli Alexander Shatilov (je 15,35).

Goldmedaille Hambüchen erster deutscher Mehrkampf-Europameister

Hambüchen: "Besser geht es nicht"

"Unfassbar: Nachdem es am Reck nicht geklappt hat, musste ich es woanders reißen", jubelte Hambüchen. "Nach der Superübung von Matze wusste ich: Jetzt muss ich alles hinrotzen, damit es noch mit dem Titel klappt. Die Frage war nur: Er oder ich? Jetzt bin ich superglücklich, dass es die Plätze eins und zwei geworden sind."

Fotos Hambüchen & Co: Die besten Turn-Bilder

Zweimal Edelmetall für Fahrig

Auch Fahrig freute sich. "Es gibt keine Tränen, nur Schweiß. Unsere Übungen waren fast gleichwertig, ein fantastisches Ergebnis", erklärte der 23-Jährige. Vor zwei Jahren hatte er bei der EM in Amsterdam bereits Bronze gewonnen, war dann aber wegen Undiszipliniertheiten aus dem deutschen Team suspendiert worden und feierte nun eine begeisternde Rückkehr in die Riege. "Ich hoffe, ich konnte jetzt mal beweisen, dass es nicht nur einen Top-Turner in Deutschland gibt", erklärte Fahrig. In der Sprung-Konkurrenz sicherte er sich danach noch Bronze. Mit 16,225 Punkten im Mittel seiner beiden Sprünge musste er am Ende einer hochklassigen Konkurrenz nur dem Franzosen Thomas Bouhail (16,325) und dem Rumänen Flavius Koczi (16,312) den Vortritt lassen.

Brinkner holt Bronze am Stufenbarren

Zur besten EM-Bilanz der deutschen Turngeschichte trug auch Anja Brinkner bei. Die 18-Jährige, die ihre Möglichkeiten schon vor zwei Wochen bei ihrem Weltcup-Sieg in Cottbus angedeutet hatte, musste sich am Stufenbarren mit 14,800 Punkten nur Elizabeth Tweddle aus Großbritannien (15,575) und der neuen russischen Mehrkampf-Europameisterin Ksenia Semjonowa (15,500) geschlagen geben. "Diese Medaille habe ich nicht erwartet, ich zittere noch am ganzen Körper", sagte Brinker.

Bui verpasst Medaille

Kim Bui belegte den fünften Platz beim Sprung belegt. Der Sieg ging an Ariella Kaeslin, die damit den ersten Titel für Schweizer Turnerinnen bei Europameisterschaften gewann. Zweite wurde Julia Berger aus Russland vor der Ukrainerin Anna Kalaschnik.

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