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Whitmarsh bietet Rücktritt an, Hamilton denkt an Wechsel

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McLaren-Mercedes  

Whitmarsh bietet Rücktritt an, Hamilton denkt an Wechsel

05.04.2009, 16:42 Uhr | t-online.de, sid

Trauriges Bild eines Weltmeisters: Lewis Hamilton. (Foto: dpa)Trauriges Bild eines Weltmeisters: Lewis Hamilton. (Foto: dpa) Der Trubel um McLaren-Mercedes reißt nicht ab. Nach der Lügen-Beichte von Weltmeister Lewis Hamilton hat Teamchef Martin Whitmarsh seinen Rücktritt angeboten, der Automobil-Weltverband FIA denkt über weitere Sanktionen nach. "Langfristig werde ich mir meine Zukunft gründlich überlegen, aber das habe ich nicht nur selbst in der Hand", sagte Whitmarsh in Kuala Lumpur. "Es liegt an den Teilhabern des Teams, sich eine Meinung zu bilden und zu entscheiden, was das Beste ist."

Der geschockte und bitter enttäuschte Hamilton stand nach seiner Disqualifikation in der Lügen-Affäre um das Rennen in Melbourne anscheinend kurz vor seinem Abschied von McLaren-Mercedes oder sogar dem kompletten Rücktritt.

Pressestimmen Hamilton wird verrissen

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Unterhaltung von Hamiltons Vater und Mosley

Nach einem Bericht der "Sunday Times" soll sich Hamiltons Vater und Manager Anthony mit FIA-Präsident Max Mosley über solche Konsequenzen unterhalten haben. Hamilton fühlte sich von seinem Team fehlgeleitet, nachdem er von dem inzwischen suspendierten Sportdirektor Dave Ryan zu einer falschen Aussage bei den Renn-Kommissaren angestiftet worden war.

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Whitmarsh: "Ich glaube es nicht"

Whitmarsh zweifelt den "Times"-Bericht allerdings an: "Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Bericht wahr ist. Ich glaube es nicht." Die FIA hat in der Lügen-Affäre inzwischen einen Bericht der Sportkommissare angefordert. Dieser wird laut Mosley genau studiert. Sollte der Weltverband dann feststellen, dass McLaren-Mercedes dem Ansehen des Sports geschadet hat, sind weitere Sanktionen möglich: Geldstrafe, weiterer Punktabzug, schlimmstenfalls droht dem Team sogar der WM-Ausschluss.

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Weitere Untersuchung möglich

Er habe die Unterlagen bisher noch nicht erhalten, sagte Mosley am Rande der Portugal-Rallye. Er könne sich aber vorstellen, dass es in dieser Angelegenheit einen Bericht an den FIA-Weltrat gibt. "Wenn es einen gibt, werde ich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eine der Personen sein, die darüber entscheidet, was passiert", meinte der 68-jährige Brite.

Mosley: "Es gibt keine persönliche Fehde"

Dass sich der FIA-Präsident nun selbst einschaltet, könnte für die Silberpfeile kein gutes Ende nehmen. Denn es ist bekannt, dass Mosley und McLaren seit Jahren auf Konfrontationskurs steuern. Der Höhepunkt war die Rekordgeldstrafe von 100 Millionen Dollar gegen McLaren-Mercedes wegen der Spionage-Affäre. Mosley betont jedoch, dass es keine persönliche Fehde gebe.

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