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SC Freiburg verpasst gegen Ahlen die Trendwende

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26. Spieltag - Montagsspiel  

Freiburg verpasst die Trendwende

06.04.2009, 22:53 Uhr | t-online.de

Freiburgs Schwaab (l.) im Duell mit Ahlens Kittner. (Foto: dpa)Freiburgs Schwaab (l.) im Duell mit Ahlens Kittner. (Foto: dpa)Der SC Freiburg hat seine Souveränität an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga eingebüßt und ist nach zuletzt zwei Niederlagen auch gegen Rot Weiss Ahlen nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Für die hoch favorisierten Breisgauer reichte es im Heimspiel gegen den Tabellen-Zwölften nur zu einem 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Pavel Krmas traf vor 15.500 Zuschauern im badenova-Stadion in der 63. Minute für die Gastgeber. Den Ahlener Ausgleich besorgte Marcel Busch (71.). Damit liegen die zwischenzeitlich schon fast enteilten Freiburger nur noch vier Punkte vor dem Relegationsplatz.

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Ahlens Trainer freut sich über Nadelstich

"Es war klar, dass wir mal eine kleine Durststrecke bekommen, aber wir sind noch vorne und haben da Potenzial, unsere Spitzenposition zu verteidigen", sagte SC-Kapitän Heiko Butscher und ärgerte sich über den Spielverlauf. "Das ist wahnsinnig enttäuschend. Wir müssen klar gewinnen. Wie lassen eine Standardsituation zu und lassen so zwei wichtige Punkte liegen." Gäste-Trainer Bernd Heemsoth freute sich hingegen über die taktische Disziplin seines Teams: "Wir haben den einen Nadelstich gesetzt, den wir uns vorgenommen hatten."

Angriffe ohne Tempo und Präzision

Die Gastgeber, denen die Länderspielpause nach den Pleiten gegen Duisburg und Nürnberg laut Trainer Robin Dutt gut getan hatte, kontrollierte die defensiv eingestellten Ahlener zwar von Beginn an. Doch in Bedrängnis bringen konnte der SC die Gäste zunächst kaum. Das Mittelfeld mit dem erstmals seit fünf Monaten in der Startelf stehenden Ali Günes spielte mit wenigen Varianten meist über die rechte Seite und den Angriffen fehlten Tempo und Präzision. Erstmals gefährlich wurde der Sportclub mit einem Freistoß, doch Julian Schuster (21.) verfehlte das Tor des von einer Magen-Darm-Grippe genesenen Gäste-Keepers Dirk Langerbein knapp. In der Folge nahm Freiburg mehr Fahrt auf, doch Tommy Bechmann (27.) sowie per Kopf Mohamadou Idrissou (30.) und Schuster (31.) vergaben teils gute Möglichkeiten.

Freude der SC-Fans währt nur kurz

Auch nach der Pause bot der Tabellenführer, bei dem Günes für Stürmer Jonathan Jäger in der Kabine geblieben war, Einbahnstraßen-Fußball, wurde aber weiter vor eine Geduldsprobe gestellt. Schuster mit einem weiteren Freistoß (53.) und Kapitän Heiko Butscher (59.) per Kopf zielten noch knapp vorbei, bevor die Hartnäckigkeit des SC belohnt wurde: Der wieder genesene Innenverteidiger Krmas verwertete ein feines Zuspiel von Yacine Abdessadki aus kurzer Distanz sicher. Doch die Freude der SC-Fans währte nur knapp zehn Minuten als Rot-Weiß-Verteidiger Busch überraschend zum Ausgleich einköpfte. Freiburg drückte weiter, aber Idrissou scheiterte am Pfosten (86.) und an Langerbein (88.).

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