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Doping: Österreichs Regierung will lange Haftstrafen

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Doping - Österreich  

Österreichs Regierung will lange Haftstrafen

12.02.2010, 22:26 Uhr | sid

Spritze mit Dopingpräparat (Foto: imago)Spritze mit Dopingpräparat (Foto: imago) Österreich ist in den Mittelpunkt des Anti-Doping-Kampfes gerückt. Zuletzt war bekannt geworden, dass in einer Wiener Blutbank offenbar systematisch Spitzensportler aus dem In- und Ausland mit illegalen leistungssteigernden Substanzen versorgt worden waren.

Nun will Österreichs Regierung im Kampf gegen Doping hart durchgreifen, auch mit bis zu fünf Jahren Haft für Sportler.

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Kronzeugenregelung angestrebt

"Für Handel mit Doping-Mitteln drohen derzeit zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Haft. Das könnte ich mir auch für dopende Sportler vorstellen", sagte Österreichs Sportminister Norbert Darabos: "Allerdings plane ich auch eine Kronzeugenregelung für all jene Doping-Sünder, die auspacken. Das ist der eigentliche Beweggrund für die Strafandrohung. Mir geht es nicht um Verfolgung der Sportler. Mir geht es darum, dass wir an die Hintermänner herankommen. Auch zum Schutz der sauberen Sportler."

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Es geht um den ethisch bedenklichen Bereich

Zudem sollen in Wien die einzelnen Ministerien wie Sport- und Justiz-Ressort künftig besser vernetzt werden, um den Kampf gegen Doping zu führen. Laut Darabos gehe es nicht um Spitzensportler, die wegen Verkühlungen Nasensprays nehmen und auch nicht um Nahrungsergänzungsmittel. Der Minister sagte der Zeitung "Österreich": "Es geht mir um einen Bereich, der auch ethisch bedenklich ist: um jene Sportler, die sich bewusst dem Doping aussetzen. Blutdoping, Gen-Doping, Wachstumshormone - das sind die drei Punkte."

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Radprofi Bernhard Kohl hatte zuletzt gestanden, dreimal zum Blutdoping in der Wiener Blutbank "Humanplasma" gewesen zu sein. Kohls Manager Stefan Matschiner war im Zusammenhang mit der Doping-Affäre in Österreich inhaftiert worden, die des Dopings überführte Triathletin Lisa Hürtthaler hatte ein umfassendes Geständnis abgelegt und auch die Hintermänner wie einen Wiener Kinderarzt genannt.
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