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Andrej Voronin sieht die 1000. Rote Karte der Bundesliga-Geschichte

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Hintergrund  

Voronin macht die 1000 voll

11.04.2009, 21:58 Uhr | dpa

Herthas Voronin sah die 100. Rote Karte der Bundesliga-Geschichte. (Foto: imago)Herthas Voronin sah die 100. Rote Karte der Bundesliga-Geschichte. (Foto: imago) Mit seinem Tritt gegen Hannovers Leon Andreasen bescherte Herthas Andrej Voronin der Fußball-Bundesliga am 27. Spieltag der Saison 2008/2009 ein farbiges Jubiläum: Die 1000. Rote Karte seit Einführung der Eliteklasse 1963. Nicht eingerechnet sind die Gelb-Roten Karten, die erst mit der Saison 1991/92 eingeführt wurden.

Der erste Bannstrahl eines Unparteiischen traf ausgerechnet einen WM-Helden von Bern. Am 14. September 1963 wurde Helmut Rahn des Feldes verwiesen. Der Boss hatte im Spiel des MSV Duisburg gegen Hertha BSC Berlin (1:3) nach einem Foul seines Gegenspielers Harald Beyer die angebotene Hand zur Versöhnung ausgeschlagen und seinen Kontrahenten mit einer unwirschen Kopfbewegung im Gesicht getroffen.

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Karten erst zur WM 1970 eingeführt

Rahn, Schütze des entscheidenden dritten Treffers im 54er-WM-Finale gegen Ungarn (3:2), konnte es nicht glauben. Doch Schiedsrichter Edgar Deuschel ließ sich nicht erbarmen und schickte den Weltmeister in die Kabine. Der unerschrockene Referee aus Ludwigshafen sprach die Strafe gegen Rahn übrigens noch mündlich aus - erst bei der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko und im Anschluss daran auch in der Bundesliga wurde die Rote Karte als Zeichen des Feldverweises eingeführt. Erster Übeltäter: Der Oberhausener Lothar Kobluhn am 10. Oktober 1970 beim Gastspiel in Kaiserslautern (1:4).

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Nürnbergs Wabra fliegt als erster Torhüter vom Platz

Der Pfälzer Deuschel schrieb auch mit einem weiteren Feldverweis Fußball-Geschichte. Vier Jahre nach Einführung der Bundesliga war er für die erste Höchststrafe gegen einen Torhüter verantwortlich. Am 11. März 1967 schickte der Beamte bei der Stadtverwaltung Ludwigshafen Nürnbergs Keeper Roland Wabra vom Rasen, weil dieser nach 28. Spielminuten den Düsseldorfer Stürmer Waldemar Gerhardt umgestoßen hatte. Weil es damals noch keine Auswechslungen gab, musste für Wabra der Feldspieler Reinhold Adelmann ins Tor.

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"Neumann" muss unter die Dusche

Deuschel erlangte durch sein konsequentes und ruhiges Auftreten auf dem Platz eine gewisse Popularität. Wie das Beispiel Rahn zeigt, schreckte der Unparteiische auch vor großen Namen nicht zurück. Dies bekam auch das Hamburger Fußball-Idol Charly Dörfel zu spüren. Nach einem Foulspiel antwortete der Nationalspieler dem Ludwigshafener Schiedsrichter auf die Frage nach seinem Namen ironisch und wohl auch etwas eitel "Neumann". Deuschel blieb gelassen und entgegnete: "Neumann steht nicht auf dem Spielberichtsbogen. Dann gehen Sie mal zum Duschen, Herr Neumann."

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