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Formel 1 erwartet das Urteil zu den Doppeldiffusoren

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Rund um den Rennzirkus  

Die Formel 1 erwartet das Urteil zu den Doppeldiffusoren

13.04.2009, 14:56 Uhr | Norman Gosch

Reisender mit Doppeldiffusor: Brawn-Bolide (Foto: dpa)Reisender mit Doppeldiffusor: Brawn-Bolide (Foto: dpa) Legal oder illegal - das ist die große Frage, mit der sich am heutigen Dienstag das Berufungsgericht des Motorsport-Weltverbandes FIA in Paris befassen muss. Es geht um den sogenannten Doppeldiffusor, jenes aerodynamische Bauteil, welches den Boliden von Brawn GP, Williams F1 Team und Toyota in der laufenden Formel-1-Saison einen unglaublichen Performance-Schub verschafft.

Vier Teams hatten schon vor dem GP von Australien gegen das Bauteil Einspruch eingelegt. Heute muss die FIA nun entscheiden, ob sich Brawn und Co. mit ihrer Interpretation im Rahmen des Reglements bewegen. Das Ergebnis der Verhndlung wird allerdings erst morgen bekanntgegeben.

Hintergrund Was ist ein Diffusor?

Aktuelle News Nachrichten rund um die Formel 1

Bis zu 0,5 Sekunden pro Runde schneller

Ferrari, BMW Sauber, Renault und Red Bull sind der Meinung, dass die drei Angeklagten eine Regel-Grauzone nutzen. Diese drei Rennställe bauten eine zweite, kürzere Platte über den eigentlichen Diffusor. So entstand eine Art Doppel-Diffusor. Diese Platte ist von unten nicht sichtbar. Es wird geschätzt, dass die Autos durch diese Entwicklung bis zu 0,5 Sekunden pro Runde schneller sind.

Ärger McLaren-Mercedes könnte für weitere Rennen ausgeschlossen werden

Rennkommissare stufen Diffusor als legal ein

Die Kritiker vermuten, dass durch Löcher im Unterboden die Luft in den oberen der beiden Diffusoren einströmt und damit der Abtrieb erhöht wird. Löcher im Unterboden sind laut Reglement allerdings nicht erlaubt. Die Rennkommissare bei den beiden Grand Prix in Melbourne und Sepang hatten die Diffusoren als legal eingestuft, weshalb man sich nun in Paris zur Berufungsverhandlung trifft.

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Nachrüsten bei den Klägern angesagt

Die vier Kläger arbeiten vorsorglich bereits an einem technischen Kniff für den hinteren Teil des Unterbodens. "Um konkurrenzfähig zu sein, müssen die Teams ohne den sogenannten Doppel-Diffusor nachrüsten - und das geht nicht auf einen Schlag. Denn das Trio, das bereits mit dieser Lösung fährt, entwickelt ebenfalls weiter", betonte Theissen, der den Vorteil der drei Konkurrenten mit einem 100-Meter-Lauf verglich, "bei dem einige Läufer zehn Meter weiter vorne starten".

Haug: "Vor Gericht und auf hoher See in Gottes Hand"

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug räumte ein, das Silberpfeil-Lager wappne sich für den Fall, dass der Doppel-Diffusor vom Internationalen Automobil-Verband endgültig abgesegnet werden sollte. McLaren-Mercedes verzichtete allerdings auf einen Einspruch. Auf eine Prognose wollte sich Haug nicht festlegen: "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand."

Doppeldiffusor kontra Sparzwang und Sicherheit

Sollte die sportgerichtliche Instanz der FIA den Doppel-Diffusor durchwinken, müssen die anderen Teams nachlegen. Das alles torpediere die angestrebte Kostensenkung, betonte Theissen. Zudem spiele auch das Thema Sicherheit eine Rolle. Durch den höheren Abtrieb steigt die Kurvengeschwindigkeit. Diese sollte in diesem Jahr eigentlich durch entsprechende Regeländerungen im Aerodynamikbereich gedrosselt werden.

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