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Führungsgremien liefern sich Schlammschlacht

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Hertha BSC Berlin  

Führungsgremien liefern sich Schlammschlacht

16.04.2009, 15:28 Uhr | sid

Dieter Hoeneß fühlt sich vom Präsidenten hintergangen. (Foto: imago)Dieter Hoeneß fühlt sich vom Präsidenten hintergangen. (Foto: imago) Der Machtkampf hinter den Kulissen bei Hertha BSC hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Stein des Anstoßes ist ein Brief, den die Geschäftsführung des Klubs ans Präsidium geschickt hat. In diesem Schreiben wird angeprangert, dass Manager Dieter Hoeneß vom Präsidium persönlich angegriffen und diffamiert worden sei. Die "Bild-Zeitung" veröffentlichte den Brief.

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Gönnt Hoeneß Trainer Favre nicht den Erfolg?

Auslöser des Schreibens war ein Bericht im "Berliner Tagesspiegel" vom 4. April, in dem Hoeneß nachgesagt wurde, er wolle Trainer Lucien Favre den sportlichen Erfolg streitig und dessen Arbeit schlecht machen. Mehrmals wurde dort ein anonymes Präsidiumsmitglied zitiert. Die Geschäftsführung reagierte empört. Es sei nicht akzeptabel, dass Hoeneß mit der Unterstützung eines Präsidiumsmitgliedes persönlich angegriffen und diffamiert werde.

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Brief existiert wirklich

Der nun veröffentlichte Brief wurde von mehreren Mitgliedern der Geschäftsführung unterschrieben, der Name von Hoeneß fehlt aber offenbar unter dem Schreiben. Hoeneß wollte die Existenz des Briefes nicht in Abrede stellen, ging aber auf Details nicht ein. "Mich interessiert lediglich, wie wir im Klub konstruktiv zusammenarbeiten können. Ich beschäftige mich ausschließlich damit, wie wir die Saison erfolgreich beenden können."

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Männerfreundschaft zerbrochen

Doch die Zusammenarbeit zwischen den Gremien wird bei Hertha immer schwieriger, seitdem Präsident Werner Gegenbauer Hoeneß im Dezember vorgeworfen hatte, aus dem sportlichen Erfolg des Klubs bei Auftritten in der Öffentlichkeit "Dieter-Hoeneß-Festspiele" gemacht zu haben. Das Tischtuch zwischen Gegenbauer und Hoeneß ist seitdem zerschnitten.

Gegenbauer "Keine Dieter-Hoeneß-Festspiele"

Wie wurde der Brief öffentlich?

Fraglich ist vor allem, wie das interne Schreiben an die Öffentlichkeit gelangen konnte. Es scheint so, als stünden der Hertha bis zum Vertragsende von Hoeneß im Jahr 2010 weiter turbulente Zeiten ins Haus.

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