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SV Werder Bremen: Weiterhin keine Einigung mit Ivan Klasnic

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Werder Bremen - Ivan Klasnic  

Weiterhin keine Einigung zwischen Werder und Klasnic

17.04.2009, 14:25 Uhr | dpa

Bremens Ex-Stürmer Ivan Klasnic (re.) im Landgericht der Hansestadt. (Foto: ddp) Es ginge ihm nicht ums Geld, sondern um Gerechtigkeit: Ivan Klasnic sieht weiterhin einen schweren Diagnosefehler der Mannschaftsärzte seines früheren Arbeitgebers Werder Bremen. Zu spät seien die Nierenprobleme des kroatischen Torjägers erkannt worden, der deshalb ein Leben lang wird behandelt werden müssen. Deshalb lehnte der einstige Paulianer neuerlich einen Vergleichsvorschlag Werders ab - und somit 350.000 Euro.

Nach der EM 2008 wechselte Klasnic von der Weser zum FC Nantes und kämpft mit dem Aufsteiger in Frankreich gegen den sofortigen Wiederabstieg.

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Streben nach Gerechtigkeit

Doch die sportliche Sorge ist eine vorübergehende. Klasnic' Erkrankung ist es nicht. "Mir geht es um Gerechtigkeit." Klasnic ging bei der mündlichen Verhandlung des Zivilprozesses im Landgericht Bremen nicht auf das Angebot des Vorsitzenden Richters Uwe Boysen ein. Damit kommt es nun zu einem Beweisbeschluss, der den beteiligten Parteien am 8. Mai zugestellt werden soll. Mit einem Urteil ist frühestens in einem Jahr zu rechnen.

Klasnic fordert mehr als eine Million Euro

Beklagt sind zwei Mediziner und zwei Reha-Einrichtungen Werder Bremens. Klasnic verlangt Schmerzensgeld und Ersatz für entgangenen Gewinn in einer Gesamthöhe von rund 1,1 Millionen Euro. Der kroatische Nationalspieler macht vor allem Werder-Mannschaftsarzt Götz Dimanski dafür verantwortlich, dass er ein Jahr lang kein Fußball spielen konnte und lebenslang medizinisch behandelt werden muss.

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Ärzte bestreiten eigenes Versäumnis

Dimanski und ein weiterer Mediziner hätten nach Klasnic' Ansicht anhand von vorliegenden Blutwerten viel früher erkennen müssen, dass er Nierenprobleme habe. Die Werder-Ärzte bestreiten hingegen den Vorwurf, Fehler und Versäumnisse bei der Behandlung der Nierenerkrankung begangen zu haben. In den vergangenen Monaten hatten die Streit-Parteien keinen außergerichtlichen Vergleich gefunden.

Erster Bundesligaprofi mit transplantierter Niere

Nach einem gescheiterten Versuch war dem inzwischen 29 Jahre alten Stürmer im März 2007 im zweiten Anlauf eine Niere implantiert worden. Acht Monate nach der schweren Operation gab er am 24. November 2007 sein Bundesliga-Comeback, verließ Werder aber am Ende der Saison.

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