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Großer Preis von China: Sebastian Vettel pokert im Qualifying - und wird belohnt

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Qualifying in Shanghai  

Sebastian Vettel pokert - und wird belohnt

18.04.2009, 09:28 Uhr | Norman Gosch

Jubelt nach seiner Pole-Fahrt: Sebastian Vettel (Foto: dpa)Jubelt nach seiner Pole-Fahrt: Sebastian Vettel (Foto: dpa) Spannendes Zeitfahren zum Großen Preis von China (am Sonntag ab 8.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) - und am Ende strahlt ein deutscher Pilot am hellsten. Sebastian Vettel schnappt sich nach einer heißen Pokerpartie die Pole Position in Shanghai. "Ehrlich, ich hatte das nicht erwartet. Fantastisch. Ich bin natürlich überglücklich." Mit nur einer einzigen schnellen Runde im finalen Durchgang verdrängt der Red-Bull-Pilot Fernando Alonso (Renault) und Mark Webber (Red Bull Racing) auf die Plätze zwei und drei. Nico Rosberg wird Siebter.

Während die beiden Brawn-Piloten Button und Barrichello von Rang vier bzw. fünf starten, wird Timo Glock aufgrund eines Getriebewechsels um fünf Startplätze zurückversetzt.

Ergebnis Qualifying Vettel holt die Pole in Shanghai
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Mit legalen Bauteilen an die Spitze gerast

Ihre Doppeldiffusoren wurden für legal erklärt, entsprechend befreit fuhren die beiden Brawn-Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello im Qualifying auf. Im ersten Durchgang des Zeitfahrens lagen die beiden an der Spitze, dicht gefolgt von Mark Webber im Red Bull. Nico Rosberg, der am Vormittag noch Bestzeit fuhr, belegte Platz vier. "Wir haben das Beste rausgeholt, aber ich hatte mir schon mehr erhofft. Das Problem war, die Reifen auf Temperatur zu bekommen", befand der inoffizielle Trainings-Weltmeister der laufenden Saison. Für Nick Heidfeld und Sebastian Vettel wurde es eng, beide konnten sich aber dennoch für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Gerichtsentscheid FIA erklärt Diffusoren für legal

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"Ich habe mir große Sorgen gemacht, dass mein Auto nicht hält. Deshalb bin ich so wenige Runden gefahren", wies Vettel darauf hin, dass seine Pole Position am seidenen Faden hing. Wegen Problemen mit der Antriebswelle konnte der Heppenheimer in den drei Qualifikations-Durchgängen jeweils nur einen schnellen Versuch wagen, nachdem die Mechaniker die schnellste "Getränkedose" der Welt erst in einer Nachtschicht einigermaßen repariert hatten. Eine Garantie, dass der RB 5 durchhält, gibt es nicht. "Das sind lange 56 Runden", sagte Vettel. "Ich habe bislang noch keine Punkte, hoffe aber, dass es jetzt klappt."

Glock um fünf Plätze strafversetzt

Für Timo Glock war die Pole Position bereits nach dem Training am Vormittag außer Reichweite. Das Getriebe an seinem Toyota musste gewechselt werden. Das ist laut Reglement nicht erlaubt und brachte dem Deutschen so eine Strafversetzung um fünf Plätze ein. Beim morgigen Rennen startet Glock nun von Position 19 aus. Auf die Frage, worauf er jetzt noch fürs Rennen hofft, antwortete Glock: "Regen!"

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Hamilton mit neuen Teilen schnell unterwegs

Im zweiten Durchgang zeigte Lewis Hamilton, dass es mit seinem Silberpfeil steil bergauf geht. Ausgestattet mit neuen Teilen, unter anderem ein leicht modifizierter Diffusor, läuft der McLaren-Mercedes deutlich besser als noch in den ersten beiden Rennen der Saison. Die Rundenzeiten des Weltmeisters reichten am Ende locker, um in den finalen Lauf einzuziehen. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug befand: "Ein klasse Job von Lewis und dem Team - wir haben seit Saisonbeginn einen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin sicher, wir haben eine erstklassige Strategie."

Video Weltmeister Lewis Hamilton im Starporträt

Vettel fährt Bestzeit, Massa fliegt raus

Die stärksten Vorstellungen zeigten allerdings Sebastian Vettel und Mark Webber. Die beiden Red-Bull-Piloten ließen das Feld alt aussehen und verdrängten Button um vier Zehntelsekunden. Für Felipe Massa war das Qualifying an dieser Stelle beendet. Der brasilianische Vizeweltmeister kam nicht über Rang 13 hinaus. Ebenfalls den Spung ins Finale verpasste Nick Heidfeld.

Video Eine Runde auf dem Shanghai International Circuit
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Vettel pokert bis zum Schluss - und wird belohnt

Das Finale glich dann einer wahren Pokerpartie. Sowohl Sebastian Vettel als auch Mark Webber blieben lange in der Box stehen, auch Lewis Hamilton ließ die Uhr weit herunterticken. Doch das gefährliche Spiel machte sich am Ende bezahlt. Vettel raste in seiner einzigen gezeiteten Runde auf die Pole, sein Teamkollege Webber wurde Dritter. Für Hamilton reichte es allerdings nur für Platz neun hinter Kimi Räikkönen.

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Die Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Ergebnis 3. freies Training Rosberg vor Trulli
Ergebnis 2. freies Training Rosberg rast auf Rang zwei
Ergebnis 1. freies Training Hamilton vor Button

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