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Trainerwechsel: FC Ingolstadt entlässt Thorsten Fink

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FC Ingolstadt  

Ingolstadt entlässt Trainer Thorsten Fink

21.04.2009, 22:26 Uhr | dpa

Thorsten Fink muss seinen Posten in Ingolstadt räumen. (Foto: imago)Thorsten Fink muss seinen Posten in Ingolstadt räumen. (Foto: imago) Die Talfahrt von elf Spielen ohne Sieg hat Thorsten Fink den Trainerjob beim FC Ingolstadt gekostet. Sechs Spieltage vor dem Saisonende in der 2. Fußball-Bundesliga zog der Aufsteiger die Reißleine und beurlaubte den 41-Jährigen mit sofortiger Wirkung. Der Aufsichtsrat des oberbayerischen Klubs sprach sich auf einer mehrstündigen Sitzung für die Entlassung des früheren Bundesligaprofis aus, bestätigte der Verein in einer Pressemitteilung.

Nur eine Woche nach dem Rauswurf von Holger Fach beim FC Augsburg verzeichnet die 2. Liga bereits den zehnten Trainerwechsel in der laufenden Saison.

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Absturz auf Platz 17

Trotz der Talfahrt der Ingolstädter, die in elf Rückrundenspielen nur sechs Punkte und aus den letzten 16 Spielen nur einen Sieg holten, hatten sich Aufsichtsrat und auch Sportdirektor Harald Gärtner zuletzt kategorisch gegen eine Entlassung von Fink ausgesprochen. Doch nach dem Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz geht in Ingolstadt vor dem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den Aufstiegskandidaten FSV Mainz 05 die Abstiegsangst um.
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Niederlage gegen Freiburg als Auslöser

Zwei Tage nach der 2:3-Niederlage am vorigen Sonntag beim SC Freiburg deutete sich die Trennung an. Aufsichtsratschef Peter Jackwerth und Aufsichtsrats-Mitglied Andreas Schleef gingen auf Distanz zu Fink, der am 4. Januar 2008 das Traineramt in Ingolstadt angetreten hatte. Zuvor arbeitete der 367-malige Bundesligaspieler, der 2001 mit Bayern München die Champions League gewonnen hatte, als Assistent von Giovanni Trapattoni bei Red Bull Salzburg.

Kritik an Trainer-Aussagen

Ein Abstieg in die 3. Liga würde ganz erhebliche Probleme für den Verein mit sich bringen, betonte Schleef. Das beträfe nicht nur Mannschaft und Trainer, sondern auch sämtliche weiteren Angestellten. Kritik an Fink äußerte auch Aufsichtsratschef Peter Jackwerth. Ihm missfiel die Aussage des Trainers nach dem 2:3 in Freiburg, der Relegationsplatz sei nun das Ziel. "Wie kann man denn so etwas sagen? Unser Ziel bleibt die direkte Qualifikation für die 2. Bundesliga. Der Relegationsplatz ist bestenfalls das Minimalziel", sagte Jackwerth dem "Donaukurier".


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