Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Jürgen Klinsmann verliert gegen die "taz" vor Gericht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

FC Bayern München  

Klinsmann verliert gegen die "taz" vor Gericht

22.04.2009, 10:57 Uhr | dpa

Die Titelseite der "taz" zeigt Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann als leidenden Jesus am Kreuz. (Foto: ddp) Auch vor Gericht muss Jürgen Klinsmann eine Niederlage hinnehmen: Das Landgericht München hat einen Antrag Klinsmanns zurückgewiesen, der Berliner Tageszeitung "taz" die Veröffentlichung ihres Ostertitels vom 11. April zu untersagen. Die Fotomontage zeigte den gekreuzigten Trainer des deutschen Fußballmeisters FC Bayern München.

"Es liegt eine satirische Meinungsäußerung vor, deren Kernaussage sich nicht auf religiösem Gebiet bewegt, sondern den beruflichen Erfolg des Antragstellers als Fußballtrainer behandelt", urteilte das Gericht laut "taz"-Mitteilung. Es werde der berufliche Niedergang des Antragstellers symbolisch dargestellt.

Umstrittenes Titelbild Klinsmann verklagt die "taz"

Zum Durchklicken Jürgen Klinsmanns Fußball-Karriere
Foto-Show Alle Trainer des FC Bayern

Für Klinsmann ist das Persönlichkeitsrecht verletzt

Klinsmann sieht sich durch die Abbildung in einer Monty-Python-Parodie auf die Kreuzigung Jesu Christi mit dem Text "Always Look on the Bright Side of Life" in seinem Persönlichkeitsrecht und "in seiner religiösen Ausprägung auf das Massivste und Unerträglichste verletzt". Klinsmann brachte vor, er verstünde sich als religiöser Mensch und erzöge seine beiden minderjährigen Kinder auch in diesem Sinne. Er werde zum Objekt und Opfer blasphemischer Angriffe und dafür benutzt, dass das Leiden Christi ins Lächerliche gezogen werde und Hohn und Spott ausgesetzt.

Aktuell FC Bayern lehnt Angebot für Ribery ab

Aktuell Die Bundesliga-Tabelle
Aktuell Die Torjägerliste der Bundesliga

Gericht: Satirische Darstellung

Das Gericht war dagegen der Meinung, die Art der Darstellung sei dem Bereich der Satire zuzuordnen. Eine reale Kreuzigung des Antragstellers stehe nicht im Raum. Die Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts des Antragstellers wiege durch die Art des gewählten Symbols nicht so schwer, "als dass hierdurch die Meinungsäußerungsfreiheit der Antragsgegnerin eingeschränkt werden könnte".

"Schlimmste Entgleisung"?

Es müsse daher "dahinstehen", so das Gericht, "ob es sich bei der gegenständlichen Äußerung tatsächlich um 'die vielleicht schlimmste Entgleisung' handelt, die es nach Auffassung des Antragstellers 'in den Medien jemals gegeben hat', oder ob der 'taz' eine - wie sie meint - humorvolle Darstellung eines aktuellen, in der Öffentlichkeit diskutierten Themas gelungen ist".

Foto-Show Alle Trainer des FC Bayern

KönigFAN Alle Videos von Bayern München

Bundesliga-Forum Ihre Meinung zählt!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Arbeiter entdecken wahres Ungetüm

Die 400 Kilogramm schwere Anakonda konnte nur tot geborgen werden. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Stärken Sie Ihr Immunsystem für die kalte Jahreszeit

Vitamine und Mineralien zu reduzierten Preisen. Jetzt bestellen und sparen! zu DocMorris

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal