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GP2: Teamchef Jackson will F1-Teams "in den Hintern treten"

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Rund um den Rennzirkus  

Jackson will F1-Teams in den Hintern treten

27.04.2009, 11:38 Uhr | t-online.de

Jackson will mit Bruno Senna in der Formel 1 durchstarten (Foto: imago)Jackson will mit Bruno Senna in der Formel 1 durchstarten (Foto: imago) Mit revolutionären Ideen will GP2-Teamchef Paul Jackson in die Formel 1 einsteigen. "Mein Ziel ist es, einigen Leuten in der Formel 1 in den Hintern zu treten“, sagte er in einem Interview mit "Motorsport-Magazin.com“.

Voraussetzungen für den Formel-1-Einstieg mit seinem iSport-Rennstall ist aber die Einführung einer Budgetobergrenze durch die FIA. Je schneller eine exakte Summe verabschiedet werde, desto besser könne er sich mit den Sponsoren absprechen. Auch die Zusammenarbeit mit einem anderen Team, beispielsweise Toro Rosso, sei denkbar, so Jackson.

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Toyota investiert 250 Millionen Euro

Der iSport-Chef ist aber skeptisch, dass der Einstieg in die Königsklasse des Motorsports schon bald möglich ist. "Die Struktur der bereits existierenden Teams passt nicht zu einer 30 Millionen Budgetgrenze", betont Jackson, unter dem Timo Glock einst GP2-Champion wurde. Jetzt fährt der Hesse fürs Toyota-Team, das jährlich rund 250 Millionen Euro in die Formel 1 pumpt. Einst hatten die Japaner sogar 400 Millionen Euro investiert und waren damit der teuerste Rennstall im PS-Zirkus.

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100.000 Pfund müssen reichen

Um Kosten zu sparen, setzt der Visionär auf eine Gehaltsobergrenze von 100.000 Pfund. "Die Leute sollen um des Erfolges willen in der Formel 1 arbeiten wollen, wer mehr Geld möchte, soll woanders hingehen", sagt Jackson, dem als Basis die Ingenieure des GP2-Teams dienen sollen. "Wir sind es gewohnt, gute Arbeit mit sehr limitierten Ressourcen zu leisten." Und im Cockpit würde er am liebsten Bruno Senna sehen. "Das wäre fantastisch. Ich bin überzeugt davon, dass er in die Formel 1 gehört."

Die Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Ergebnis Rennen Vettel rast auf Rang zwei in Bahrain
Ergebnis Qualifying Glock verpasst die Pole nur knapp
Ergebnis 3. freies Training Timo Glock rast zur Bestzeit
Ergebnis 2. freies Training Rosberg hängt die Konkurrenz ab
Ergebnis 1. freies Training BMW-Duo auf Rang zwei und drei

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