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Trainerwechsel: Beerbt Armin Veh Felix Magath beim VfL Wolfsburg?

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Bundesliga  

Beerbt Veh Magath beim VfL Wolfsburg?

02.05.2009, 14:19 Uhr | t-online.de

Armin Veh steht für einen Cheftrainerposten in der Bundesliga zur Verfügung. (Foto: ddp) In Stuttgart legte Felix Magath zwischen 2001 und 2004 die Saat, Armin Veh ließ sie im Meistertitel 2007 aufgehen. Ähnlich könnte das Spiel in Wolfsburg laufen: Magath ist dort derzeit als Tabellenführer Kandidat auf die Meisterschaft, aber angeblich auch schon auf dem Weg Richtung Schalke. Kommt es so, dass Magath geht, sieht die "Bild"-Zeitung den verfügbaren Veh als ersten Anwärter auf den Posten beim VfL.

Der muss, meldete die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung", Magath sogar gratis gehen lassen. Denn der Vertrag mit dem früheren HSV-Star laufe aus - auf eigenen Wunsch. Zwei Mal habe Magath darauf verzichtet, seine einseitige Option zu ziehen. Für Schalke?

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Magaths Loch in Wolfsburg ist zu schließen

Die dortigen Entlassungen des Trainers Fred Rutten und des Managers Andreas Müller, erst recht aber Jürgen Klinsmanns Freisetzung beim FC Bayern haben das Trainer- und Managerkarussell in der Bundesliga angeworfen. Schalke suchte Ersatz für beide Positionen und hat ihn - hartnäckig unbestätigt von dessen Seite - in Wolfsburgs starkem Mann gefunden. Magath bewies durch seinen Parforceritt mit dem VfL, der Doppel- und Dreifachbelastung nach englischem Vorbild gewachsen zu sein.

Für Wolfsburg zählt nur der Kampf um den Titel

Vor dem Auftritt gegen Hoffenheim nahm Magath bei Premiere Stellung zu seinem kolportierten Engagement auf Schalke: "Die Variante ist nach wie vor so, dass ich keinen Kommentar abgebe, sondern von den Spielern verlange, dass sie sich voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Und das verlange ich auch von mir." Mit Blick auf die Schar an Fotografen, die ihr Objektiv selbst beim TV-Interview nicht von Magath abwendeten, meinte der 55-Jährige: "Die Fotografen wollen nur meine Krawatte ablichten. Es ist ein Spiel wie jedes andere."

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Absicht

Trotzdem wiederholte Magath seine Vermutung, der Zeitpunkt der Meldung, seine Zukunft läge im Westen, sei bewusst gewählt: "ich glaube nicht, dass so etwas zufällig passiert. Dazu bin ich zu lange im Geschäft, um nicht zu wissen, dass so etwas mit Absicht passiert." Seine Mannschaft ließe sich davon nicht beeindrucken: "Dazu sind wir viel zu professionell." Er glaube zudem, "dass die Spieler für sich spielen, nicht für den Trainer. Das ist auch bei uns so."

Der Kaiser spricht von "nervigem Zeitpunkt"

In München gab auch Magaths früherer Vereinspräsident Franz Beckenbauer als Experte Premieres seine Meinung zum Aufreger der Woche außerhalb des FC Bayern ab: "Der Zeitpunkt ist furchtbar schlecht. Das nervt. Stellen Sie sich das mal in München vor. Da wären Hundertschaften von Journalisten jeden Tag da und würden jeden einzelnen Spieler fragen: 'Was sagst du dazu?'"

Veh noch einen Manager zur Seite stellen

Zurück zum Szenario, Magath verlässt Wolfsburg tatsächlich. Nachfolgekandidat Veh hegt derlei Ambitionen, sämtliche sportliche Macht auf sich zu vereinen, eher nicht. In Stuttgart bildete er ein - zumeist - bestens funktionierendes Gespann mit dem damaligen Manager-Novizen Horst Heldt. Wolfsburg also bräuchte noch kompetente Unterstützung für Veh.

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Die Bayern und der VfB

Den wollten die Bayern nach "Bild"-Informationen schon, ehe sie den Coup mit Jürgen Klinsmann einfädelten. Das klingt umso glaubhafter, wenn man sich die jüngere Trainerreihe des Rekordmeisters in Erinnerung ruft und die immer wieder auftauchenden Fäden zwischen Stuttgart und München herausarbeitet: Veh ist Schwabe und früherer VfB-Meistertrainer, Klinsmann ist Schwabe und früherer VfB-Stürmer, dessen Vorgänger Ottmar Hitzfeld war VfB-Stürmer, Magath als Vorgänger und Nachfolger Hitzfelds VfB-Trainer. Und Hitzfelds Vorgänger Giovanni Trapattoni arbeitete anschließend auch für den VfB. Aktuell befinden sich die Stuttgarter dank ihres früheren Verteidigers und Bayern Markus Babbel im Titelkampf.

Nur Klinsi ist tatsächlich raus

Der ist als Lösung ab Sommer 2009 an der Säbener Straße kein Thema, wohl aber der niederländische Meistertrainer Louis van Gaal. Der träfe dort auf seinen Landsmann Mark van Bommel, immerhin Kapitän des Rekordmeisters und dem Vernehmen nach wenig böse über den vorzeitigen Abschied Jürgen Klinsmanns. Der ehemalige DFB-Teamchef ist raus, nicht nur beim FC Bayern, sondern aus der Bundesliga und ihrer spannenden Arbeitsplatzbesetzungsaufführung.

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