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Notizen vom 30. Spieltag

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Bundesliga  

Notizen vom 30. Spieltag

03.05.2009, 16:32 Uhr | dpa

SCHALKE-ROMAN: Viel Theater gibt es um den FC Schalke 04 schon lange. Jetzt gibt es auch den ersten Roman über den Kultklub im Revier. "11 Feinde" heißt das Buch des Autors Erik Wegener (Kunst- und Textwerk Verlag, München). Es handelt von dem besessenen Fan Niko Malente, der sein ganzes Leben nach dem Revierklub ausrichtet und sich nach dem ersten Titelgewinn seit 1958 sehnt. Als Schalke im Mai 2001 ganz nah an der deutschen Meisterschaft dran ist, sie aber noch gegen den FC Bayern verspielt, dreht Malente durch. In dem Roman entführt er den Teambus des FC Bayern samt allen Spielern.

KRITIK: Die Kritik aus Wolfsburg ließ Horst Heldt kalt. "Er hat mit diesem Vorwurf nicht den VfB Stuttgart gemeint. Wir fühlen uns nicht angesprochen", kommentierte der VfB-Manager die jüngsten Vorwürfe von Wölfe-Coach Felix Magath. Der Fußball-Lehrer hatte aus Verärgerung über einen Bericht der "Stuttgarter Zeitung", wonach er vor einem Wechsel zum FC Schalke steht, von einem bewussten Störmanöver aus der Stadt des Verfolgers gesprochen. Das 4:0 der Wolfsburger gegen Hoffenheim bestärkte Heldt in seinem Glauben, dass die negativen Schlagzeilen für den Spitzenreiter auch von Vorteil sein konnten: "Ich weiß nicht, ob sie wie ein Störfeuer wirken. Sie haben Wolfsburg nicht geschadet."

JUBILAR: In seinem 100. Bundesligaspiel blieb Wolfsburgs Mittelfeldspieler Christian Gentner zwar ohne eigenen Torerfolg. Das konnte der 23-Jährige angesichts des 4:0-Sieges über die TSG 1899 Hoffenheim allerdings leicht verschmerzen. Gentner fehlte seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart im Sommer 2007 lediglich dreimal im Team von Trainer Felix Magath und spielte sich mit konstanten Leistungen sogar ins Blickfeld von Bundestrainer Joachim Löw. Für den VfL bestritt der ehemalige Stuttgarter bislang 61 Bundesligaspiele (7 Tore), zuvor für den VfB in drei Jahren 39 (1 Tor).

FLITZER: In der 85. Spielminute setzte Münchens neuer Co-Trainer Hermann Gerland beim 2:1-Sieg der Bayern gegen Mönchengladbach zu einem langen Sprint an. Mitten in einer Spielunterbrechung flitzte der "Tiger" zum Erstaunen und unter dem Jubel der Fans über den Platz zu Philipp Lahm, um ihm etwas zu trinken zu bringen. "Hermann Gerland hat immer sehr viel Wert daraufgelegt, dass seine Spieler fit sind. Das muss er vorleben - und das hat er heute gezeigt", sagte Lahm. Auch Manager Uli Hoeneß schmunzelte über die Szene: "Ich habe ihn gefragt, ob er das Sauerstoffzelt vorher oder nachher braucht, aber er hat gesagt: es war okay."

VORSTAND RAUS: Vereinzelte "Vorstand raus"-Rufe gab es beim Bayern- Sieg gegen Mönchengladbach in der Allianz Arena sowie ein Plakat, das die Bosse für den gescheiterten Klinsmann-Coup zur Rechenschaft aufforderte. Manager Uli Hoeneß konnten selbst diese Meinungsäußerungen aus der Fankurve nicht nachhaltig stören. "Man muss wissen, dass das unsere Freunde von der Schickeria sind. Und zweitens: Sie haben ja recht, die Verantwortung für die Verpflichtung muss der Vorstand übernehmen. Das ist in einer Demokratie immer so, dass die, die Verantwortung haben, diese auch zu tragen haben."

TRAUERFLOR: Der Niederländer Mark van Bommel spielte gegen Gladbach im Gedenken an die Opfer der Amokfahrt in seinem Heimatland mit Trauerflor. Der Bayern-Kapitän trug eine schwarze Binde am rechten Oberarm. Am Donnerstag war in seinem Heimatland ein Amokfahrer während des traditionellen Umzuges zum Königinnentag mit Vollgas auf den Festbus der Königsfamilie zugerast. Der Kleinwagen hatte 17 Menschen umgerissen und war schließlich gegen ein Denkmal geprallt. Der Attentatsversuch auf Königin Beatrix kostete inklusive des Täters sieben Menschen das Leben, elf erlitten teils schwere Verletzungen.

ATEMNOT: 185 Tage hatte Kapitän Maik Franz auf seine Rückkehr in die Startelf des Karlsruher SC warten müssen. Sein erstes Bundesliga-Spiel über 90 Minuten nach einem halben Jahr Zwangspause brachte das Abwehr-Raubein nahe ans Limit. "Es war nicht mehr viel Luft übrig. Der Akku war schon relativ leer", bekannte der 27-Jährige nach dem 0:0 gegen Energie Cottbus. Zuvor hatte der wegen einer hartnäckigen Fersen-Verletzung lange vermisste Leitwolf auf dem Platz geackert, gerempelt und gemotzt wie eh und je. Danach ging fast nichts mehr. Minutenlang verschnaufte Franz ausgepumpt auf einem Hocker im Kabinengang, ehe er Worte für die bittere Nullnummer gegen die Lausitzer fand.

BLITZGELB: Mit dem Spielgeschehen hatte Zlatan Bajramovic am Samstag nicht besonders viel zu tun. Dennoch sorgte der Einsatz des Frankfurter Mittelfeldspielers beim 0:2 gegen Borussia Dortmund nach der Partie für Gesprächsstoff. Schließlich holte sich der Bosnier eine der schnellsten Gelben Karten der Bundesliga-Geschichte ab. Gerade einmal 15 Sekunden war Bajramovic für Ümit Korkmaz auf dem Platz, als er von Schiedsrichter Manuel Gräfe verwarnt wurde. Der derzeit unzufriedene Eintracht-Spieler widerlegte damit zumindest zum Teil seine Aussagen von vor dem Spiel: "Ich bin kein Einwechselspieler, da kannst du nichts mehr bewirken."


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