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Felix Magath wird Doppel-Boss bei Schalke 04

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VfL Wolfsburg  

Felix Magath wird Doppel-Boss bei Schalke 04

06.05.2009, 11:18 Uhr | t-online.de, dpa

Hier bestätigt Felix Magath seinen Wechsel zu Schalke (Foto: AP)Hier bestätigt Felix Magath seinen Wechsel zu Schalke (Foto: AP) Felix Magath sieht seine Mission beim VfL Wolfsburg als erfüllt an und will nun den FC Schalke 04 wieder auf Erfolgskurs bringen. Die Königsblauen beendeten das Verwirrspiel um den Wechsel des 55-Jährigen und bestätigten seine Verpflichtung als Trainer und Manager zur kommenden Saison der Bundesliga.

Der neue starke Mann auf Schalke erhält einen Vierjahresvertrag bis 2013. "Ich bin froh und glücklich, dass die Entscheidung raus ist", sagte Magath, dessen Gehalt bei Schalke pro Jahr geschätzte vier Millionen Euro betragen soll.

War es die richtige Entscheidung von Felix Magath, seinen Wechsel kurz vor Ende der Saison zu verkünden? Nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels und diskutieren Sie mit den anderen Usern!

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Tönnies: "Er ist die erstklassige Lösung"

Er bestätigte zugleich, dass der Wechsel seit Wochen klar gewesen sei. "Ich hatte gehofft, es bis zum Saisonende von der Mannschaft fernhalten zu können", sagte er und übte Selbstkritik: "Ich sehe ein, dass der Zeitpunkt nicht der günstigste ist. Das kann sauer aufstoßen." Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies gab sich erleichtert: "Er ist die erstklassige Lösung, die wir angekündigt haben."

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Magath: "Das Ziel ist erreicht"

Unmittelbar vor der Verkündung der Personalie auf Schalke hatte der VfL Wolfsburg die Trennung von Magath nach zwei Jahren bestätigt. In dieser Zeit hatte er den niedersächsischen Klub, bei dem er die Dreifach-Funktion von Manager, Trainer und Geschäftsführer ausübt, zum Titelkandidaten geformt. "Es gab Gründe für meine Entscheidung. Vor allem gab es den Grund, dass wir am Beginn abgesprochen hatten, den VfL an die Spitze zu führen", erklärte Magath. "Das Ziel ist erreicht."

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Felix Magaths Spickzettel (Foto: dpa)Felix Magaths Spickzettel (Foto: dpa)

Zettel als Gedächtnisstütze

Um bei seinem Statement ja nichts zu vergessen, hatte sich Magath zuvor alles auf einem Zettel notiert. Spätestens seitdem Jens Lehmann beim Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale gegen Argentinien ein kleines Papier im Stutzen versteckt hatte, auf dem die Schussgewohnheiten der Penalty-Schützen notiert waren, haben solche Zettel Hochkonjunktur im deutschen Fußball. Auch Magath schrieb sich die entscheidenden Sätze vorher ganz genau auf (siehe Bild rechts).

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Wolfsburg kann Meister werden

Wolfsburg liegt vor den letzten vier Spieltagen mit drei Punkten vor dem FC Bayern München an der Tabellenspitze und greift erstmals nach der Meisterschale. "Felix Magath hat innerhalb sehr kurzer Zeit außerordentlichen sportlichen Erfolg mit dem VfL realisiert", erklärte Wolfsburgs Aufsichtsratsvorsitzender Hans Dieter Pötsch.

Mit Magath soll Ruhe auf Schalke einkehren

Für den FC Schalke 04 ist die Bekanntgabe der Magath-Verpflichtung auch der vorläufige Endpunkt einer monatelangen Krise. Nach anhaltender Erfolglosigkeit beurlaubte die Vereinsführung um Tönnies am 14. März zunächst Manager Andreas Müller. Wenig später erhielt auch der niederländische Trainer Fred Rutten den Laufpass. Bei der Suche nach neuem Personal für die sportliche Leitung wirkte die Chefetage des Traditionsclubs alles andere als souverän. Zunächst gab es eine Absage von Managerkandidat Oliver Kahn, dann erwies sich die Absicht, einen externen Coach als Zwischenlösung bis Saisonende zu engagieren, als Illusion. Seitdem betreuen die einstigen Rutten-Assistenten Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck die Schalker Profis.

Grafite und Co. zu Stars geformt

Magath hatte ein knappes halbes Jahr nach seiner Entlassung beim FC Bayern München, mit dem er zwei deutsche Meisterschaften (2005, 2006) gefeiert hatte, zur Saison 2007/2008 in Wolfsburg die Tätigkeit aufgenommen. Schon in seiner ersten Saison qualifizierten sich die Niedersachsen für den UEFA-Cup und schafften den Einzug in das DFB- Pokal-Halbfinale. Magath krempelte den VfL komplett um. Er verpflichtete in zwei Jahren mehr als 30 neue Spieler für geschätzte 55,5 Millionen Euro. Er kaufte in Deutschland weitestgehend unbekannte Spieler wie Grafite, Edin Dzeko oder Diego Benaglio und formte sie zu Stars.

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