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Barrichello drohte mit Ausstieg

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Brawn-GP  

Barrichello drohte mit Ausstieg

11.05.2009, 12:41 Uhr | sid, dpa

Barrichello (re.) steht derzeit im Schatten von WM-Spitzenreiter Button (Foto: imago)Barrichello (re.) steht derzeit im Schatten von WM-Spitzenreiter Button (Foto: imago) Rubens Barrichello will beim Brawn-Team nicht mehr länger die zweite Geige hinter WM-Spitzenreiter Jenson Botton spielen. Der Brasilianer hat seinem Chef Ross Brawn nach dem Großen Preis von Spanien mit dem Ausstieg gedroht.

"Ich habe ihm gesagt, dass ich den Helm an den Nagel hänge, wenn er irgendwas gemacht hätte, damit Jenson das Rennen gewänne", sagte der WM-Zweite brasilianischen Medien.

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Geänderte Reifenstrategie bringt Barrichello auf die Palme

Auslöser für den Wutausbruch des 36-Jährigen war die während des Rennverlaufs geänderte Reifenstrategie für Button. Der Brite konnte nur dank zweier Stopps den lange führenden Barrichello, der dreimal an die Boxen fuhr, noch abfangen. "Ich wäre darüber gerne früher informiert worden", sagte der mit 273 Grand-Prix-Einsätzen dienstälteste Pilot. Barrichello sagte allerdings auch, dass es wohl purer Zufall gewesen sei, dass auch zwei Stopps den Sieg gebracht hätten.

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Fry dementiert Stallorder

"Beide Fahrer waren ursprünglich auf einer Dreistoppstrategie", erklärte Geschäftsführer Nick Fry. "Es war eine intelligente Entscheidung von Jensons Garage, doch etwas umzustellen. Das ist aufgegangen. Jenson war leichter und war daher davon ausgegangen, dass er vorne davonfahren kann. Als das wegen des Starts nicht klappte, war es notwendig, die Strategien zu splitten. Wir hatten das aber schon vor dem Rennen besprochen."

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Schon zu Schumi-Zeiten nur die Nummer zwei

Barrichello fühlte sich an seine Ferrari-Zeit erinnert, als er in der Teamtaktik immer wieder gegen Rekord-Weltmeister Michael Schumacher den Kürzeren zogen. "Ich bin bei Ferrari deswegen ausgestiegen. Wenn ich irgendwas außerhalb des Reglements machen müsste, würde ich mich weigern", sagte "Rubinho", der Schumacher 2002 beim Großen Preis von Österreich auf den letzten Metern kampflos zum Sieg vorbeiziehen lassen musste.

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Auch Red-Bull droht mit Ausstieg

Unterdessen hat auch das Red-Bull-Team mit WM-Hoffnung Sebastian Vettel im Regelstreit der Formel 1 mit einem Ausstieg gedroht. "Wenn die vorgeschlagenen Regeln für 2010 so bleiben, werden wir nicht für die WM 2010 nennen", sagte Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz den "Salzburger Nachrichten". "Die Bedingungen sind im Moment nicht so, dass wir uns für 2010 einschreiben können." Die "Roten Bullen" sind das erste Privatteam, das ein Ende des Engagements in der Königsklasse nicht mehr ausschließt - und das in seinem erfolgreichsten Jahr.

Nur zwei bis drei Teams würden sich einschreiben

Auch die Werksteams würden nach derzeitigem Stand die Meldefrist vom 22. bis 29. Mai verstreichen lassen, berichtete Milliardär Mateschitz, dem neben Red Bull auch das Toro-Rosso-Team gehört. "Bleiben also von den aktuellen Rennställen höchsten zwei oder drei, die sich einschreiben werden."

Zwei-Klassen-Gesellschaft nicht zu akzeptieren

Neben mehr oder weniger direkten Drohungen von Ferrari und BMW-Sauber hatte zuletzt Toyota klargestellt, dass man unter einem Reglement, das eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in der Formel 1 bedeute, nicht antreten könne. Die neuen Regularien sehen vor, dass Rennställe, die sich an eine Budgetobergrenze von umgerechnet rund 45 Millionen Euro halten, deutliche technische Vorteile erhalten.

Williams will mitmachen

Bekannt ist bislang lediglich, dass sich das Williams-Team um Nico Rosberg einschreiben will. Fraglich ist aber, ob der Traditions-Rennstall dann noch mit Toyota-Motoren antreten würde. Bleiben von den Privatteams noch der neue Branchenführer Brawn-GP und Force India - beide bekommen die Motoren von Mercedes.

Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Ergebnis Rennen Brawn-Duo feiert Doppelsieg
Ergebnis Qualifying Vettel verpasst Pole nur knapp
Ergebnis 3. freies Training Ferrari meldet sich zurück
Ergebnis 2. freies Training Rosberg mit leerem Tank zur Bestzeit
Ergebnis 1. freies Training Button hat die Konkurrenz im Griff

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