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Der Aufsteiger läutet die neue Dutt-Ära ein

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SC Freiburg  

Der Aufsteiger läutet die neue Dutt-Ära ein

11.05.2009, 14:12 Uhr | FUSSBALL.DE

Robin Dutt (re.) und sein Co-Trainer Damir Buric (Foto: Reuters)Robin Dutt (re.) und sein Co-Trainer Damir Buric (Foto: Reuters) "Wir sind dann mal oben!“ Mit diesem Slogan hat der SC Freiburg die neuerliche Rückkehr ins Fußball-Oberhaus gefeiert. Mit 64 Punkten ist der Zweitliga-Tabellenführer in den ausstehenden drei Spielen nicht mehr vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Damit ist der SC auch der erste Klub, der die neu eingeführte Meisterschale entgegen nehmen darf. Für die Breisgauer ist das Gefühl aufzusteigen nicht neu.

Neu ist aber das Gefühl, ohne den langjährigen Erfolgsgaranten Volker Finke aufzusteigen. Der Pädagoge hatte Freiburg 1993 zum ersten Mal in die Bundesliga geführt und mit einer spielstarken Multi-Kulti-Truppe sogar den Einzug in den UEFA-Pokal geschafft. Zweimal gelang in der 16-jährigen Ära Finke nach dem Abstieg die direkte Rückkehr in die Bundesliga.


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Rückkehr ins Oberhaus nach vier Jahren

Nach dem dritten Abstieg 2005 mussten sich die Freiburger Fans allerdings vier Jahre lang gedulden, um endlich wieder Bundesliga-Luft schnuppern zu dürfen. In seinem zweiten Jahr als SC-Trainer hat es nun Finke-Nachfolger Robin Dutt geschafft,  die Breisgauer Fußball-Träume wahr werden zu lassen.

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Dutt formt Freiburg zum Spitzenteam

Rund um die Dreisam wird bereits von der neuen Dutt-Ära gesprochen. Der 44-Jährige formte Freiburg zum Spitzenteam der 2. Liga. Als Spieler war Dutt nie über die Niederungen des Amateurfußballs hinausgekommen. Den Fußballlehrerlehrgang beim Deutschen Fußball-Bund schloss er 2005 als Lehrgangsbester mit der Gesamtnote 1,4 ab.

Jubel-Tiraden und mahnende Worte vom Chef

Nach dem 5:2-Sieg bei der TuS Koblenz kannte der Jubel unter Spielern und 2000 mitgereisten SC-Fans keine Grenzen. "Sensationell, einfach nur geil. Vor fünf Jahren habe ich noch in der fünften Liga gekickt. Wenn mir damals das jemand gesagt hätte, hätte ich ihm gesagt: Du träumst wohl“, jubelte Kevin Schlitte. "Wir haben es verdient. Die Mannschaft, der Trainer, das Umfeld haben ganz hart für den Erfolg gearbeitet“, sagte Mittelfeldspieler Ivica Banovic, ehe er in einem Pulk von siegestrunkenen Fans verschwand.

Idrissou zu müde zum feiern

Wie hart der Weg ins Oberhaus ist, verdeutlichte Mohamadou Idrissou: "Ich kann nicht mehr feiern, weil ich müde bin!“ Dass man aber in Freiburg nicht gleich abhebt, dafür sorgte Präsident Achim Stocker mit seinen mahnenden Worten. "Die erste Liga könnte wieder eine temporäre Angelegenheit für uns sein. Bei aller Freude wissen das auch unsere Fans. Wir sind gegenüber den großen Vereinen nur bedingt konkurrenzfähig“, so der Klub-Chef.

Gratulationen für einen bescheidenen Coach

Glückwünsche gab es von allen Seiten. Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon dankte dem Verein für die tolle Saison: "Freiburg und die gesamte Region freuen sich mit der Mannschaft, den Trainern und dem Verein darüber, dass drei Spieltage vor Saisonende jetzt alles klar und der Sack zugemacht worden ist.“ Sein besonderes Lob galt aber auch dem frischgebackenen Meister-Trainer, der nicht immer unumstritten war: "Robin Dutt hat mit seiner unaufgeregten und sympathischen Art in Freiburg Tausende von Freunden gewonnen.“

Dutt gibt die Blumen an die Mannschaft weiter

Robin Dutt gab es gleich an sein Team weiter. "Ein großes Kompliment an die Mannschaft, die wirklich sehr hart für das Erreichen dieses Zieles gearbeitet hat. Für den Ausbildungsverein SC Freiburg ist das natürlich ein sehr wichtiger Moment“, sagte der Coach.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Der frühzeitige Aufstieg gibt den Verantwortlichen des SC natürlich etwas mehr Planungssicherheit. Die Vorbereitungen für Liga eins laufen bereits auf Hochtouren. Mit Stürmer Stefan Reisinger, der von Liga-Konkurrent Greuther Fürth in den Breisgau wechselt, steht ein prominenter Neuzugang schon fest. Interesse besteht wohl auch an Offensivspieler Fin Bartels. Er soll aus Rostock in den Süden der Republik gelotst werden.


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