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Bundesliga: Meisterkandidaten vor schweren Aufgaben

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Bundesliga - 32. Spieltag  

Meisterkandidaten vor schweren Aufgaben

12.05.2009, 18:17 Uhr | sid

Wolfsburgs Misimovic (li.) gegen Dortmunds Sahin. (Foto: imago)Wolfsburgs Misimovic (li.) gegen Dortmunds Sahin. (Foto: imago) Tabellenführer VfL Wolfsburg will sich im Endspurt der Bundesliga nicht beirren lassen. "Ich glaube auf jeden Fall weiter daran, dass wir deutscher Meister werden", sagt VfL-Trainer Felix Magath vor dem Fernduell um Platz eins mit Bayern München und Hertha BSC zum Auftakt des 32. Spieltags (ab 20 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

Weder der 1:4-Hammerschlag am vergangenen Wochenende beim VfB Stuttgart, noch sein Ausstieg zum Saisonende werde seine Mannschaft auf der Zielgerade stoppen, glaubt Magath. "Dafür spricht auch das Restprogramm, schließlich haben wir noch zwei Heimspiele", sagt er.

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Magath muss auf Riether verzichten

Im ersten müssen die Wölfe gegen Borussia Dortmund antreten, das mit dem Vereinsrekord von sieben Siegen in Serie die Mannschaft der Stunde in der Eliteklasse ist und in die Europa League strebt. "In diesem Spiel steckt richtig Brisanz", sagt Magath, deshalb hat er seine Profis auch zur Einstimmung im Kurz-Trainingslager im VW-Gästehaus in Königslutter versammelt. "In Ruhe" wolle er sich da auf den Endspurt vorbereiten, die "vorhandene Müdigkeit vergessen" und dann die "historische Chance" (Geschäftsführer Jürgen Marbach) auf den Titel nutzen. Gegen Dortmund fehlt aber Sascha Riether, der angeschlagene Regisseur Zvjezdan Misimovic kann dagegen spielen.

Abstimmung
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BVB-Profi Kehl glaubt an den Sieg

Der BVB ist jedoch fest entschlossen, Magath zu ärgern. "Man kann nicht siebenmal gewinnen und dann als krasser Außenseiter nach Wolfsburg fahren. Da sollten wir noch einmal alles raushauen", sagt Trainer Jürgen Klopp. Und Kapitän Sebastian Kehl ist derart von den Schwarz-Gelben überzeugt, dass er meint: "Wir sind so gut drauf, dass wir alle restlichen Spiele in dieser Saison gewinnen können. Auch bei Felix Magath und seinen Wölfen."

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Heynckes gibt sich mit der Champions League zufrieden

Überzeugung hat auch Interimstrainer Jupp Heynckes den Bayern wieder eingeimpft, vom Titel wollen die lediglich zwei Tore hinter Wolfsburg lauernden Bayern aber nicht reden. "Das oberste Ziel ist die Qualifikation für die Champions League", sagt Heynckes vor der Begegnung mit Bayer Leverkusen. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge fordert von der Mannschaft, "sich nicht nur für das Pokal-Aus gegen Leverkusen zu revanchieren, sondern auch auf Kurs Champions League zu bleiben". Nur Christian Lell fehlt bei diesem Unterfangen.

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Pantelic: "Wir werden Meister"

Offensiver gehen die nur einen Punkt hinter dem Spitzenduo auf Platz drei liegenden Berliner mit dem Thema Titel um. "Das ist die größte Chance unserer Karriere, so etwas kommt vielleicht nie mehr wieder. Wir alle glauben an unser großes Ziel", sagt Abwehrspieler Josip Simunic. Beim 1. FC Köln, der ohne die gesperrten Milivoje Novakovic, Youssef Mohamad und Kevin Pezzoni um den letzten noch nötigen Punkt gegen den Abstieg kämpft, kann Simunic wohl wieder mit dem genesenen Kapitän Arne Friedrich verteidigen. Der zuletzt gesperrte Gojko Kacar kehrt sicher zurück, dafür muss einer der Stürmer Marko Pantelic und Andrej Voronin weichen. Pantelic ist angeschlagen, hat aber im Endspurt Großes vor. "Wir gewinnen die letzten drei Spiele und werden Meister", glaubt er.

Restprogramm Die Spiele der Meister-Kandidaten
Restprogramm Die Spiele der unteren Tabellenhälfte

Der KSC will das Ruder nochmal rumreißen

Im Tabellenkeller ringt der Karlsruher SC zeitgleich um seine letzte Überlebenschance. "Es gibt nur noch eins: dreimal drei Punkte", sagt Manager Rolf Dohmen vor dem Spiel gegen Hannover 96. Sollte Karlsruhe erneut verlieren, könnte der Abstieg bereits am Mittwochabend feststehen. "Wenn wir nicht gewinnen, können wir für die 2. Liga planen", meint Kapitän Maik Franz deshalb. Christian Eichner hat "noch Hoffnung", betont aber: "Wir sind an der entscheidenden Wegkreuzung angelangt. Wenn wir wieder nicht gewinnen, geht es nur noch Richtung 2. Liga."

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