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HSV: Bernd Hoffmann von "historischem Trauma" schwer getroffen

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Hamburger SV  

HSV-Boss von "historischem Trauma" schwer getroffen

12.05.2009, 11:13 Uhr | dpa

HSV-Boss Hoffmann (r.) kann die Niederlagenserie gegen Werder Bremen nur schwer verkraften. (Foto: imago)HSV-Boss Hoffmann (r.) kann die Niederlagenserie gegen Werder Bremen nur schwer verkraften. (Foto: imago) Für Bernd Hoffmann, den Vorstandsvorsitzenden des HSV, sind die drei vergebenen Titelchancen seiner Hamburger eine historische Fehlleistung. "In meiner gesamten beruflichen Karriere hat mich noch nie etwas so getroffen. In 19 Tagen haben wir alles verspielt, was wir zuvor durch starke Leistungen in 290 Tagen aufgebaut haben. Dieses Trauma der letzten 19 Tage wird aus der Geschichte des HSV nicht mehr zu tilgen sein", sagte der HSV-Chef dem "Hamburger Abendblatt".

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Dem HSV wurde von Werder Bremen sowohl der Einzug ins Finale des DFB-Pokals als auch des UEFA-Cups verwehrt. Zudem ließen drei sieglose Spiele in der Bundesliga, zuletzt in Bremen, die aussichtsreich im Titelrennen liegenden Hamburger auf Platz sechs der Tabelle abstürzen. "Der Hohn und Spott, der uns in den letzten 30 Minuten im Weserstadion am Sonntag entgegenschlug, tat schon richtig, richtig weh. Das war die schlimmste halbe Stunde seit meinem Amtsantritt beim HSV", sagte Hoffmann. Nun muss der Verein sogar um die Qualifikation für die Europa League (bisher UEFA-Cup) bangen.

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"Mentalitätsfrage"

"Jedes Spiel hat zwar eine ganz eigene Geschichte, und wir waren auch immer dicht dran, aber es haben am Ende immer ein paar Prozent gefehlt. Vielleicht auch an Leidenschaft oder der absoluten Überzeugung", vermutet Hoffmann die Ursachen für die letzten Niederlagen auch im mentalen Bereich der Mannschaft. Ein Leistungseinbruch in der Schlussphase einer Saison habe beim HSV "schon eine lange Geschichte", sagte Hoffmann. "Wir haben in den letzten Jahren vieles aufgebaut und dann immer in der alles entscheidenden Phase gepatzt. Das ist sicher auch eine Mentalitätsfrage."

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Internationaler Startplatz Pflicht

Hoffmann warnte vor dem Verpassen eines internationalen Startplatzes in der kommenden Saison. "Unsere gesamten Überlegungen im Transferbereich basieren auf der Annahme, dass wir auch im nächsten Jahr wieder international spielen." Der 46 Jahre alte HSV-Chef schränkte die Auswirkungen bei verpasster Qualifikation für die Europa League allerdings ein: "Auch im schlimmsten Fall würden wir wirtschaftlich handlungsfähig bleiben."

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