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FC Bayern München: Heynckes macht Podolski bärenstark

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Bayern München  

Heynckes macht Podolski bärenstark

13.05.2009, 11:36 Uhr | t-online.de

Spielt unter Heynckes plötzlich wieder groß auf: Stürmer Lukas Podolski (Foto: imago)Spielt unter Heynckes plötzlich wieder groß auf: Stürmer Lukas Podolski (Foto: imago) Zwei Tore vorbereitet, einen Treffer selbst erzielt. Beim 3:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen überragte Lukas Podolski sogar Bayerns Fußball-König Franck Ribéry. Der im Sommer zum 1. FC Köln zurückkehrende Angreifer bot seine bis dato beste Leistung im Dress des deutschen Rekordmeisters. Unter Ex-Coach Jürgen Klinsmann aufs Abstellgleis abgeschoben, blüht der deutsche Nationalspieler unter Fünf-Spiele-Coach Jupp Heynckes überraschend noch einmal auf.

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Welchen Anteil hat Jupp Heynckes an der Leistungsexplosion von Lukas Podolski? Sagen sie uns Ihre Meinung und nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels!

Trainerfuchs Heynckes

Was unter drei Trainern (Magath, Hitzfeld, Klinsmann) beim FC Bayern zuvor nicht gelang, schaffte ausgerechnet der von der Boulevard-Presse sanft als „Frührenter“ verspottete Heynckes im Handumdrehen. Der Teilzeit-Coach schenkte Podolski das Vertrauen und redete ihn stark. Er machte ihn zum Eckenchef. Seitdem sind Standards bei den Bayern wieder brandgefährlich. Und er machte Podolski deutlich, welch herausragende Qualitäten er besitzt. „Wenn ich so einen linken Fuß gehabt hätte, hätte ich nicht 200, sondern 500 Bundesliga-Tore geschossen“, sagte der ehemalige Weltklasse-Stürmer von Borussia Mönchengladbach.

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Zum Stürmer Nummer vier degradiert

Wer hätte das gedacht? Nachdem der 23-Jährige unter Ex-Coach Klinsmann zwischenzeitlich sogar zum Stürmer Nummer vier hinter dem Winterflop Landon Donovan degradiert wurde, schien die Demontage des Teenie-Idols perfekt. Zu allem Überfluss ohrfeigte er beim Länderspiel vor wenigen Wochen gegen Wales Kapitän Michael Ballack. Der Karriere-Tiefpunkt war erreicht und Podolski stand kurz davor sogar seine Karriere in der Nationalmannschaft aufs Spiel zu setzen.

Sportkolleg-Video
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Rüffel von Löw

„Was Lukas getan hat, ist inakzeptabel und kann vom DFB nicht toleriert werden. Natürlich hat er mit seiner Aktion in Cardiff seinen Kredit erst mal aufgebraucht. Er ist an eine Grenze geraten, beim nächsten Fehler dieser Art werden wir Konsequenzen ziehen", sagte Löw der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Klinsmann hat viel kaputt gemacht

Vielleicht war der Ausraster gegen Ballack nur ein Zeichen totaler Frustration. Denn zuvor wurde der sensible Bauch-Fußballer im Verein unter Klinsmann Stück für Stück verunsichert. Klinsmann lobte Podolski nach außen stets für sein Engagement und betonte gebetsmühlenartig, wie viel er noch lernen müsse. So zermürbte er den Vollblut-Kicker, der irgendwann gar nicht mehr wusste, welchen Stellenwert er beim FC Bayern eigentlich hat. Die Flucht nach Köln schien der einzige Ausweg.

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Köln darf sich freuen

„Jupp Heynckes hat mir das Vertrauen gegeben, von Beginn an zu spielen und ich denke, ich hab das in den Spielen wieder zurückgegeben“, erklärte der Stürmer nach seiner Gala gegen Bayer Leverkusen. So einfach kann das sein. Podolskis Formanstieg darf sich auch Heynckes auf die Fahne schreiben. Und ist ein Paradebeispiel, was ein Trainer aus einem Spieler herausholen kann (Heynckes) und wie viel ein Coach kaputt machen kann (Klinsmann). Die Bayern dürften sich mittlerweile ein bisschen ärgern einen solchen Top-Stürmer zum Schnäppchenpreis von etwa 10 Millionen Euro an den 1. FC Köln verkauft zu haben. "Wenn ich etwas länger hier gewesen wäre", bemerkte Heynckes, "wäre das sicher anders gekommen."

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