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Transfermarkt: FC Bayern München steigt aus Diego-Poker aus

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Transferpoker  

Die Bayern lassen sich nicht missbrauchen

14.05.2009, 11:37 Uhr | ein Kommentar von Jens Bistritschan, t-online.de

Diego steht vor einem Wechsel nach Turin. (Foto: imago)Diego steht vor einem Wechsel nach Turin. (Foto: imago) Am Ende hatten die Verantwortlichen des FC Bayern München die Schnauze voll. Sie fühlten sich von Diegos Vater Djair da Cunha einfach nur missbraucht. Noch am Dienstag hatten sie anscheinend mit dem Wirtschaftsingenieur wegen des Sohnes verhandelt – zu einem Zeitpunkt, als sich der Brasilianer, Werder Bremen und Juventus Turin schon längst über einen Wechsel zum italienischen Rekordmeister einig waren.

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Rummenigge: "Wir sind ein seriöser Klub"

"Wir ziehen uns aus der Veranstaltung zurück, denn wir sind ein seriöser Klub. Das, was da zurzeit alles passiert, wirkt sehr irritierend auf uns", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge der "Bild"-Zeitung. Dem deutschen Rekordmeister waren die Worte von Giacomo Petralito zu Ohren gekommen. Der hatte noch einmal auf den Deal zwischen Diego, Bremen und Turin hingewiesen: "Jeder andere Klub, der sich um Diego bemüht, macht sich strafbar. Ich halte die Münchner für seriös genug, diesen Fehler nicht zu begehen."

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Petralito fürchtet um seine Provision

Der Schweizer Vermittler soll nach Informationen der "Welt" diese Aussage nicht ohne Grund getroffen haben. Denn Petralito hatte nur den Auftrag, einen Wechsel nach Italien zu vermitteln. Und nur dann hätte er auch mitkassiert. Doch Diegos Vater war die Ablösesumme von angeblich 24,5 Millionen Euro nicht hoch genug. Schließlich kassieren er und sein Sohn 15 Prozent mit, wie da Cunha ausplauderte. Und so startete er einen letzten Versuch, die Ablösesumme hochzutreiben, frei nach dem Motto: Turin oder München, egal, Hauptsache ich bekomme viel Kohle.

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Diegos Vater würde gerne die Ablösesumme weiter hochtreiben. (Foto: imago)Diegos Vater würde gerne die Ablösesumme weiter hochtreiben. (Foto: imago) Die Bayern machten das Spiel allerdings nicht mit. Nach einem Telefonat mit den Bremer Bossen stiegen sie aus dem Pokerspiel aus. Nun bleibt abzuwarten, wann Diego und sein Vater den Vertrag in Turin unterschreiben. Vielleicht finden sie aber auch noch einen anderen Klub, der bereit ist, bei der Preistreiberei mitzubieten. Da Cunha könnte ja mal bei den Scheichs in Abu Dhabi anrufen. Die Suchen für ihr Spielzeug Manchester City immer neue Spieler.

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