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FC Bayern München macht mit Louis van Gaal eine 180-Grad-Wende

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Bayern München  

Klinsi-Albtraum bei Bayern endgültig vorbei

14.05.2009, 12:26 Uhr | t-online.de

Gänzlich unterschiedliche Trainer-Typen: Klinsmann (li.) und van Gaal. (Foto: dpa)Gänzlich unterschiedliche Trainer-Typen: Klinsmann (li.) und van Gaal. (Foto: dpa) Der FC Bayern München hat eine 180-Grad-Wende vollzogen. Mit Louis van Gaal haben die Bayern-Bosse einen gänzlich anderen Trainer verpflichtet als zuvor mit Jürgen Klinsmann. Der 57-Jährige unterscheidet sich als Typ in nahezu allen Dingen vom ehemaligen Bundestrainer. Nachdem der Deal mit dem Niederländer perfekt ist, werden Uli Hoeneß und Co. jetzt weitere Personalien vorantreiben.

Zusammen mit dem neuen Coach soll der Bayern-Kader neu aufgestellt werden. Dass der FC Bayern bereit ist, viel Geld in die Hand zu nehmen, hat das zwischenzeitliche Interesse an Bremens Diego gezeigt. Allerdings wird kein Spieler von van Gaals Ex-Klub AZ Alkmaar dabei sein. Das sagte der Trainer auf einer Pressekonferenz.

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Selbstbewusster van Gaal

Nach dem Durcheinander, das Trainer-Novize Klinsmann an der Säbener Straße angerichtet hatte, sehnte sich der FC Bayern nach einem Fußball-Lehrer mit Erfahrung. Den antiautoritären Führungsstil des stets lächelnden Daueroptimisten Klinsmann konnte am Ende keiner mehr in München ertragen. Mit überraschenden Personalentscheidungen hatte Klinsmann die Spieler auf Dauer nicht stärker sondern immer unsicherer gemacht. Jetzt wählte man das genaue Gegenteil. Während Klinsmann immer betonte, dass er noch viel lernen könne, sagt van Gaal über sich kurz und knapp: „Ich bin der Beste“. Vorstandsberater Paul Breitner ist vom neuen Coach überzeugt: "Louis van Gaal zählt für mich zu der Kategorie von zwei Handvoll Trainern, welche die internationale Spitze bilden. Van Gaal symbolisiert die Spitzenklasse, er zählt zur Champions League unter den Trainern."

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Vom One-Touch-Football zu Total Football 2.0

Der Niederländer gilt als knorriger Zuchtmeister, der kerzengerade seinen Weg geht. Er verlangt seinen Spielern viel ab, doch wer ihm folgt, der bekommt alles zurückgezahlt. Wer ihm nicht folgt, hat unter van Gaal keine Chance. Er gilt als extrem systemtreu, ohne allerdings stur an einem Modell festzuhalten. Beim AZ Alkmaar wich er sogar von seinem jahrelang zum Dogma erhobenen 4-3-3-System ab und wechselte zum 4-4-2. "Er hat seine alte Religion aufgegeben und eine neue begründet. Er hat den Total Football revolutioniert und ihn in die Moderne übertragen. Nennen wir es Total Football 2.0", schrieb daraufhin der englische "Guardian".

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Van Gaal hat die Champions League bereits gewonnen

Van Gaals Erfolgsgeschichte begann bei Ajax Amsterdam. Mit dem Traditionsklub wurde er zwischen 1991 und 1997 dreimal Landesmeister. 1992 gewann er mit Ajax den UEFA Cup und 1995 die Champions League. Als Coach der niederländischen Nationalmannschaft verfehlte van Gaal mit seinem Team durch eine Niederlage gegen Irland die Qualifikation für die WM 2002. Viele Siege feierte er dagegen mit dem FC Barcelona von 1997 bis 2000. Dort wurde er zweimal Meister und holte einmal den spanischen Pokal und den europäischen Super-Cup. Dass er nun mit Alkmaar den niederländischen Meistertitel holte, spricht für sich. Erst zum vierten Mal in der Geschichte der Eredivision wurde damit ein anderer Meister als einer der ewigen Drei an der Spitze - Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven und Feyenoord Rotterdam.

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Weitere Neuzugänge geplant

Jetzt soll er den FC Bayern wieder zurück in die Erfolgsspur führen. National, aber vor allem international. Dazu bedarf es weiterer Verstärkungen. Neben den bereits für die kommende Saison verpflichteten Anatolij Timoschtschuk (St. Petersburg), Ivica Olic (Hamburger SV) und Alexander Baumjohann (Mönchengladbach) werden die Bayern noch weitere Spieler an die Isar locken. Bedarf besteht vor allem im Tor, auf der rechten Abwehrseite und auf der Spielmacher-Position.

Rensing vor dem Aus

Michael Rensing dürfte keine Zukunft mehr in München haben. Für ihn soll eine neue Nummer eins kommen. Hans-Jörg Butt rückt dann wieder ins zweite Glied. Die Gerüchteküche brodelt. Manuel Neuer (Schalke), Rene Adler (Leverkusen), Robert Enke (Hannover 96), Diego Benaglio (Wolfsburg) und Sebastien Frey (Florenz) sind zurzeit im Lostopf. Für die Außenverteidiger-Position steht laut „kicker“-Informationen Aly Cissokkho hoch im Kurs. Der 21-jährige Franzose in Diensten des FC Porto wäre ein Mann für die linke Seite. Philipp Lahm könnte dann auf rechts wechseln.

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Ribéry soll bereits mit Madrid einig sein

Viel dürfte auch von der Personalie Franck Ribéry abhängen. Verkaufen die Bayern den wechselwilligen Franzosen, dann sind auf dem Transfermarkt noch einmal ganz andere Dinge möglich. Laut der spanischen Sportzeitung „AS“ soll sich der Dribbelkünstler bereits mit Real Madrid einig sein. Eingefädelt soll den Deal Zinedine Zidane haben. Der ehemalige Weltklasse-Fußballer ist Berater Reals und ein guter Freund Ribérys. Allerdings wollen sich Bayern, Real und Ribéry erst nach dem Bundesligafinale zusammensetzen und Fakten schaffen. Ob dann auch über Rafael van der Vaart verhandelt wird, ist indes noch nicht bekannt. Fakt ist: Der Landsmann von van Gaal ist bei Real Madrid mit seiner Reservistenrolle nicht sonderlich glücklich und Bayern sucht nach dem geplatzten Diego-Transfer händeringend einen Spielmacher von internationaler Klasse.

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