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McLaren-Mercedes: Lewis Hamilton fühlt sich "nur noch als Spielball"

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McLaren-Mercedes  

Hamilton: "Fühle mich nur noch als Spielball"

15.05.2009, 10:42 Uhr | t-online.de

Desillusioniert: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (Foto: imgo)Desillusioniert: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (Foto: imgo) Nach zwei Jahren in der Formel 1 ist Weltmeister Lewis Hamilton die Lust an der Königsklasse des Motorsports gründlich vergangen. Der 24-Jährige bemängelte in einem Interview mit der Online-Ausgabe der Londoner "Times", dass die Politik zu viel Einfluss auf seinen Sport habe. "Ich fühle mich nur noch als Spielball", sagte Hamilton.

Tatsächlich hat Hamilton, seit er 2007 als Rookie bei McLaren-Mercedes anheuerte, schon einige Negativerlebnisse hinter sich - teils auch selbst verschuldet.

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Nach Lügen-Affäre wollte Hamilton schon aufhören

Da wäre die Spionage-Affäre zu nennen, in der sein Team schuldig gesprochen wurde, Datenklau bei Ferrari begangen zu haben. Damals verhängte die FIA eine Rekordstrafe von 100 Millionen Euro. Oder die Lügen-Affäre, in der sich Hamilton beim Saison-Auftakt in Australien - beeinflusst vom entlassenen Sportdirektor Dave Ryan - zur Falschaussage zu Lasten der Konkurrenz hinreißen ließ. Nur Mercedes-Sportdirektor Norbert Haug konnte Hamilton damals überreden, nicht alles hinzuwerfen.

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Streitereien schwer zu verdauen

Für Hamilton sind die ständigen Streitereien mit den Behörden schwer zu verdauen. "Es ist so, als wenn man ins Gefängnis kommt, aber man weiß: Ich bin unschuldig", sagte der Brite, wohl wissend, dass die Falschaussage in Melbourne nicht richtig war.

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Zurück zu den Wurzeln?

Früher habe er Spaß an der Formel 1 gehabt, doch mittlerweile sei eine gewisse Entfremdung zu spüren, so Hamilton. "Ich bin ein Rennfahrer, kein Politiker", betonte er. Deshalb wünsche er sich am liebsten, wieder in tieferen Klassen Rennen zu fahren. "Dort wollen alle Leute, ob Fahrer, Teams oder Organisatoren, nur eins: Rennen fahren!"

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