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Bundesliga - Abstiegskampf: Das Quartett des Grauens

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Bundesliga - Abstiegskampf  

Das Abstiegs-Quartett des Grauens

15.05.2009, 18:56 Uhr | t-online.de

Das Quartett des Grauens: Bielefeld, Karlsruhe, Cottbus und Bochum. (Foto: imago)Das Quartett des Grauens: Bielefeld, Karlsruhe, Cottbus und Bochum. (Foto: imago) Während die Entscheidung im aufregendsten Titelkampf der Bundesliga noch völlig offen ist, beginnt sich die Situation am Ende der Tabelle zu ordnen.

Inzwischen stehen dort mit dem VfL Bochum, Arminia Bielefeld, Energie Cottbus und dem Karlsruher SC jene vier Klubs, die mit den geringsten Etats in die Saison gestartet waren.

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Außenseiter seit dem ersten Spieltag

Sie sind gegen eine Konkurrenz angetreten, die riesige Einzugsgebiete hat oder in WM-Stadien spielt, die von Konzernen wie Volkswagen und Bayer unterstützt wird oder über einen großzügigen Onkel verfügt wie 1899 Hoffenheim. Die Mannschaften aus dem Quartett des Grauens sind also schon als Außenseiter in die Saison gegangen - auch wenn sie das teilweise selbst nicht wahrhaben wollten - und nun haben sich ihre vielfältigen Konkurrenznachteile bestätigt.

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Wie sich Wirtschaftskraft bezahlt macht

Wie sich stärkere Wirtschaftskraft auswirkt, zeigt das Beispiel Borussia Mönchengladbach, wo bei der Zusammensetzung der Mannschaft vor dieser Saison so ziemlich alles falsch gemacht wurde, was falsch zu machen ist. Andernorts hätte das den sicheren Abstieg bedeutet, doch Gladbach hatte die Möglichkeit, die Fehler in der Winterpause einer Korrektur zu unterziehen, die allein an Ablösesummen fünf Millionen Euro kostete. Der teuerste Transfer zur Rückrunde, der brasilianische Innenverteidiger Dante, schoss am Mittwoch passenderweise das Siegtor beim Abstiegsendspiel in Cottbus.

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Stabile Trainerstühle

Dass Fans und Vereinsführungen die Situation inzwischen ziemlich realistisch einschätzen, zeigt der fast schon sensationelle Umstand, dass bei den letzten Vier keiner der Trainer ernsthaft vor der Entlassung stand. Ede Becker in Karlsruhe, Bojan Prasnikar in Cottbus und Michael Frontzeck in Bielefeld dürften wohl sogar bei Abstieg bleiben, nur Marcel Koller in Bochum wäre dann nicht mehr zu halten. Die Gleichung, dass ein Abstieg per se ein Scheitern ist, scheint nicht mehr zu gelten. Trotzdem verlässt niemand achselzuckend die Liga, weil es halt nicht gereicht hat. Wie weh das tut, sieht man an Karlsruhes Manager Rolf Dohmen, der im Laufe dieser Saison so schnell gealtert ist wie keiner seiner Kollegen.

Nach dem Abstiegskampf ist vor dem Abstiegkampf

Wer auch immer sich auf der Zielgeraden der Bundesliga doch noch vor dem Abstieg retten kann oder es anschließend in der Relegation schaffen sollte, kann sicher sein, dass sich die Situation in der kommenden Saison nicht grundsätzlich ändern wird. Der nächste Abstiegskampf kommt bestimmt.

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