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Bundesliga: Magath will endlich den Titel-Drops lutschen

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33. Spieltag  

Magath will endlich den Titel-Drops lutschen

16.05.2009, 13:02 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Marvin Compper (li.) im Duell mit Luca Toni. (Foto: imago)Marvin Compper (li.) im Duell mit Luca Toni. (Foto: imago) Die Verbalattacken verkneift sich Ralf Rangnick dieses Mal, doch Herbstmeister 1899 Hoffenheim fiebert der Revanche gegen Bayern München entgegen und will dem Titelverteidiger im Meisterschaftsendspurt die entscheidenden Punkte klauen. Stolpert der deutsche Rekordmeister ausgerechnet beim Aufsteiger aus der Provinz? Für Spannung ist am 33. Bundesliga-Spieltag nicht nur im Titelrennen gesorgt. Auch der Abstiegskampf verspricht jede Menge Dramatik.

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Hopp: "Ein Sieg wäre schön"

Das denkwürdige Hinspiel im Dezember hatte der Aufsteiger aus Hoffenheim erst in der 92. Minute durch einem Tor von Luca Toni unglücklich verloren. Das hat man bei der TSG 1899 nicht vergessen. „Ein Sieg wäre natürlich toll, auch als Dankeschön für die Fans“, wünscht sich nicht nur Mäzen Dietmar Hopp im Exklusiv-Interview mit t-online.de. Aus München kommen ungewohnt leise Töne. Das Ziel Meisterschaft kommt Trainer Jupp Heynckes nicht über die Lippen. „Wenn man über die ganze Saison hinweg souverän spielt und Spuren in der Liga hinterlässt, kann man anders argumentieren. Aber so steht uns das derzeit besser“, meint der Coach.

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Magath ist siegessicher

Dagegen ist sein Pendant auf Wolfsburger Seite weitaus forscher. „Zwei Siege noch und der Drops ist gelutscht“, sagt Trainer Felix Magath von Spitzenreiter VfL Wolfsburg vor dem Niedersachsenderby bei Hannover 96 und lässt sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen, dass der VfL das Klassement nur wegen der um zwei Tore besseren Tordifferenz gegenüber Titelverteidiger Bayern München anführt: „Von mir aus kann auch das entscheidend sein. Ich nehme die Schale auch so.“

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Freibier-Gesichter in Berlin

Davon träumt man aber auch in der Hauptstadt. Bei Hertha BSC Berlin haben indes der dritte Tabellenplatz und nur ein Punkt Rückstand auf das Spitzenduo Begehrlichkeiten auf mehr geweckt. „Unsere Ziele haben wir bereits erreicht. Jetzt wollen wir die Sahne obendrauf setzen“, meint Manager Dieter Hoeneß vor der Partie gegen Schalke 04, auf die die Fans mit 55.000 Liter Freibier - gestiftet von Pal Dardei - eingestimmt werden.

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Cottbus rechnet sich in Stuttgart nicht viel aus

Im Windschatten von Wolfsburg, Bayern und der Hertha befindet sich auch der VfB Stuttgart weiterhin in aussichtsreicher Position. Zwei Zähler liegen die Schwaben hinter Platz eins zurück. Nach Ansicht von Torhüter Jens Lehmann müsste man aber eigentlich schon jetzt von ganz oben grüßen. „Wenn uns die Schiedsrichter nicht immer benachteiligen würden, wären wir schon jetzt verdient Meister“, behauptet der 39-Jährige. Gegen Energie Cottbus will sich Lehmann mit seinem Team, in das Torjäger Mario Gomez nach überstandenen Adduktorenproblemen wohl wieder zurückkehren wird, aber auch von vermeintlichen Fehlentscheidungen nicht aufhalten lassen. Bei Energie hingegen könnten im Falle einer Niederlage schon die Lichter ausgehen. Zumal man sich fast in sein Schicksal zu ergeben scheint. „Es glaubt doch niemand, dass wir beim VfB in unserer momentanen Verfassung etwas holen“, sagt Torhüter Gerhard Tremmel, kassierte für seine Äußerung aber intern harsche Kritik.

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Endspiel um den Klassenerhalt in Bochum

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge will auch der VfL Bochum im direkten Abstiegsduell mit Eintracht Frankfurt den Hebel umlegen. „Das wird ein klassisches Endspiel“, sagt VfL-Manager Thomas Ernst. Zumal auch die Eintracht nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Serie weiter um den Klassenerhalt bangen muss.

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Dortmund hofft auf die Europa League

Bei Borussia Mönchengladbach hat man derweil nach zwei Last-Minute-Siegen nacheinander wieder Mut geschöpft und will bei Bayer Leverkusen nachlegen. Arminia Bielefeld reist indes zu einer schwierigen Aufgabe nach Dortmund - zumal der BVB weiterhin darauf hofft, doch noch die Europa League zu erreichen und den Hamburger SV (beim 1. FC Köln) vom fünften Rang zu verdrängen. Nur noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt hat hingegen Tabellenschlusslicht Karlruher SC, das bei Werder Bremen antreten muss.

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