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FC Bayern München: Uli Hoeneß kündigt turbulente Monate an

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FC Bayern München  

Hoeneß kündigt turbulente Monate an

17.05.2009, 18:49 Uhr | Spiegel Online

Uli Hoeneß muss zum Ende seiner Manager-Zeit viele wichtige Entscheidungen treffen. (Foto: imago)Uli Hoeneß muss zum Ende seiner Manager-Zeit viele wichtige Entscheidungen treffen. (Foto: imago) Geld für neue Spieler, ein möglicher Abschied von Torwart Michael Rensing, Kampf um Franck Ribéry: Bayern-Manager Uli Hoeneß hat in den letzten Monaten seiner Amtszeit viel vor. Ein sportlicher Misserfolg wie in der laufenden Saison soll sich beim Rekordmeister nicht wiederholen.

Nach einer Saison voller Enttäuschungen will Uli Hoeneß den FC Bayern in den letzten Monaten seiner Amtszeit mit Investitionen in eine erfolgreichere Zukunft führen. "Wir müssen noch etwas Geld in die Hand nehmen, damit wir nicht wieder am vorletzten Spieltag dastehen und mehr oder weniger kein Deutscher Meister mehr werden können", sagte der am Jahresende nach 30-jähriger Amtszeit scheidende Manager des Rekordmeisters wenige Stunden nach dem 2:2 bei 1899 Hoffenheim im ZDF.

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Harter Kampf um Ribéry

Die Chance seines Vereins, doch noch den Titel zu gewinnen, bezifferte Hoeneß mit "drei bis fünf Prozent". Viel wichtiger sei es, im Saisonfinale gegen den punktgleichen VfB Stuttgart nicht auch noch die direkte Qualifikation für die Champions League zu verspielen. Sollten die Bayern den Einzug in den höchsten europäischen Wettbewerb verpassen, könnte man in der neuen Euro League nur mit rund einem Zehntel der in der laufenden CL-Saison eingenommenen knapp 45 Millionen Euro kalkulieren. In diesem Fall dürfte es kaum möglich sein, Spielmacher Franck Ribéry zu halten, der von europäischen Topclubs umworben wird. Noch plant Hoeneß aber fest mit dem französischen Star. "Warum sollten wir einen superstarken Spieler abgeben? Es kann nur die Diskussion mit dem Aufsichtsrat geben, zu Ribéry Spieler dazuzuholen", sagte Hoeneß. Kandidaten habe man im Auge, dies betrifft auch die Torwartposition.

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Rensings Abschied naht

"Michael Rensing hat momentan nicht gerade viele Fürsprecher. Wenn wir in den kommenden Wochen zu der übereinstimmenden Meinung gelangen, dass er es nicht schafft, dann müssen wir reagieren. Die Torwartposition ist zu wichtig, als dass man da ein Vakuum entstehen lassen könnte. Wenn wir einen neuen Torwart holen, würden wir Rensing natürlich gehen lassen", sagte Hoeneß. Ob der 25-Jährige "für den FC Bayern kaputt ist, ist unheimlich schwer zu entscheiden", sagte Hoeneß. Er persönlich sei "hin- und hergerissen". Rensing, der den Posten im Bayern-Tor Anfang April an Jörg Butt verloren hatte, kündigte bei einer dauerhaften Degradierung zur Nummer zwei einen Vereinswechsel an.

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Zé Roberto zurück in die Heimat?

Unterdessen erwägt auch Mittelfeldspieler Zé Roberto einen Wechsel in seine brasilianische Heimat. Ihm liege ein Angebot von Corinthians São Paulo vor, erklärte der 34-Jährige, den die Bayern gerne halten würden. Der Club, bei dem auch Stürmerstar Ronaldo aktiv ist, dementierte dagegen auf seiner Internetseite jeden Kontakt zu dem Routinier, dessen Vertrag beim FC Bayern Ende Juni ausläuft.

Klinsmann kann das Potenzial nicht ausschöpfen

Für Hoeneß liegen die Ursachen für die enttäuschende Saison nicht zuletzt beim ehemaligen Trainer Jürgen Klinsmann. "Die Software ist genauso wichtig wie die Hardware, und da hat es gehakt", sagte der Manager und erklärte: "Klinsmann hat nicht die alleinige Schuld. Aber wir sind der Meinung, dass für das Material, das wir ihm zur Verfügung gestellt haben, zu wenig herausgekommen ist. Aber auch wir im Vorstand haben diese Entscheidung mitgetroffen, und ich habe kein Problem, dafür den Kopf hinzuhalten."

Vorschusslorbeeren für van Gaal

Der künftige Coach Louis van Gaal habe im Vergleich zu Klinsmann den Vorteil, "dass er enorm viel Erfahrung hat". Eine schriftliche Vereinbarung steht mit dem Meistertrainer des AZ Alkmaar allerdings noch aus. "Louis van Gaal ist ein Ehrenmann. Sein Handschlag gilt genau wie unser, und deswegen bin ich mir todsicher, dass wir in zwei bis drei Wochen auch einen schriftlichen Vertrag vorliegen haben", sagte Hoeneß.

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