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FC Bayern München Rummenigge attackiert Lehmann

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FC Bayern München  

Schiri-Diskussion: Rummenigge attackiert Lehmann

18.05.2009, 16:48 Uhr | dpa

Karl-Heinz Rummenigge ist genervt von Jens Lehmann. (Foto: imago)Karl-Heinz Rummenigge ist genervt von Jens Lehmann. (Foto: imago) Karl-Heinz Rummenigge hat mit einer scharfen Attacke gegen Schiedsrichter-Kritiker Jens Lehmann das Millionen-Endspiel zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart zusätzlich angeheizt. Vor dem brisanten Südgipfel am letzten Bundesliga-Spieltag in München rügte der Bayern-Chef den Ex- Nationaltorhüter für dessen Stimmungsmache im Endspurt um Meisterschaft und Champions-League-Teilnahme.

"Jens Lehmann unterstellt den Schiedsrichtern Manipulation und Betrug. Das ist ein Blödsinn, eine Unsportlichkeit allererster Güte. Ich bin mal gespannt, wie der DFB auf die Geschichte reagiert", sagte Rummenigge. Der Verband teilte am Nachmittag jedoch mit, dass er keine Ermittlungen einleiten wird.

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Angespannter Schiedsrichter Weiner

Lehmann hatte in einem Rundumschlag die Meinung vertreten, dass Fast-Meister VfL Wolfsburg und der Tabellenzweite Bayern München in dieser Saison von Schiedsrichter-Entscheidungen profitiert hätten. "Die Vorwürfe sind statistisch falsch", konterte Rummenigge: "Dass bei Jens Taktik dahinter steckt, ist klar. Er will Stimmung gegen uns machen." Dies sei dem VfB-Keeper zumindest am vergangenen Samstag, als die Bayern lediglich 2:2 in Hoffenheim gespielt hätten, auch "gelungen", behauptete Rummenigge: "Herr Weiner hat dort einen angespannten Eindruck gemacht."

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Ungemütlicher Nachmittag

In seiner Erregung über Lehmann sprang Rummenigge sogar den Wolfsburgern bei. "Wenn Wolfsburg Deutscher Meister wird, dann nicht, weil die Schiedsrichter geholfen haben, sondern weil sie großartigen Fußball gespielt haben." Das solle auch Lehmann respektieren. Der ahnt, dass es für ihn am Samstag ein ungemütlicher Nachmittag werden könnte: "Für mich wird die Atmosphäre in München nicht so himmelhochjauzend sein."
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Keine Hoffnung auf den Meistertitel

Auf eigene Stimmungsmache gegen die Wolfsburger, denen am letzten Spieltag im Heimspiel gegen Werder Bremen schon ein Unentschieden zur deutschen Meisterschaft genügt, verzichtete Rummenigge konsequent. "Wir gehen davon aus, dass im Titelkampf die Würfel zu 99,9 Prozent gefallen sind." Aus diesem Grunde sei bei einer Vorstandssitzung am Vormittag auch "der Beschluss gefasst" worden, keine Vorkehrungen für eine mögliche spontane Meisterfeier wie 2000 nach der Leverkusener 0:2-Niederlage in Unterhaching zu treffen, die Bayern vor neun Jahren doch noch Platz eins bescherte: "Wir planen gar nichts. Nach dem Spiel gibt es ein Essen im kleinen Kreis."

Personalplanung startet nach Saisonende

Die Zielvorgabe für den FC Bayern am letzten Spieltag sei klar: "Wenn wir nach dem Spiel gegen Stuttgart den zweiten Platz und damit die direkte Champions-League-Qualifikation noch innehaben, sind wir mit dem Saisonverlauf zufrieden", versicherte der Bayern-Chef. Bis zur endgültigen Planungssicherheit - auch ein Abrutschen auf Platz vier und die Teilnahme am UEFA-Cup-Nachfolger Europa League ist möglich - wollen sich die Münchner Verantwortlichen auch bei ihren weiteren Personalplanungen zurückhalten. Dass Bremens Spielmacher Diego am Ende doch noch nach München wechseln könnte, glaubt Rummenigge nicht: "Er wird wahrscheinlich für Juventus Turin spielen, wenn nicht noch etwas Sensationelles passiert in diesem Geschäft."

Partnerschaft mit der Region Trentino

Für neue Millionen-Transfers benötigt der Bundesliga-Krösus weitere Champions-League-Einnahmen. Allerdings sprudeln beim FC Bayern trotz der weltweiten Finanzkrise die Sponsoren-Gelder weiter, wie Rummenigge bei der Bekanntgabe einer dreijährigen Partnerschaft mit der norditalienischen Urlaubsregion Trentino betonte: "Glücklicherweise haben wir beim Sponsoring unter der Krise überhaupt nicht zu leiden. Wir haben Zuwächse zu verzeichnen."

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