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Formel 1: Max Mosley droht Rebellen im Budgetstreit

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Rund um den Rennzirkus  

Mosley droht Formel-1-Rebellen im Budgetstreit

19.05.2009, 10:30 Uhr | dpa, Motorsport-Total.com

FIA-Präsident Max Mosley droht den rebellischen Teams. (Foto: dpa)FIA-Präsident Max Mosley droht den rebellischen Teams. (Foto: dpa) Im Streit um die neuen Formel-1-Regeln hat Automobil-Weltverbandschef Max Mosley die rebellierenden Teams davor gewarnt, die Anmeldefrist für die kommende Saison verstreichen zu lassen. Sollten sich die Rennställe nicht bis zum 29. Mai einschreiben, könnten die Startplätze an Neueinsteiger vergeben werden, drohte Mosley in einem Interview des Fachmagazins "Autosport".

"Wenn es keinen freien Platz mehr gibt, dann können sie auch keinen bekommen", sagte der FIA-Präsident. Wegen des Konflikts um die geplante Budgetgrenze für 2010 rechne er derzeit damit, dass sich nur "drei bis sechs" der etablierten Teams anmelden. Insgesamt stellt sich die FIA ein Kontingent von maximal 13 Rennställen für die kommende Saison vor.

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Sechs Teams noch nicht einverstanden

Ferrari, Renault, Toyota und Dietrich Mateschitz als Besitzer von Red Bull und Toro Rosso sowie auch BMW wollen sich unter den künftig gültigen Bedingungen bislang nicht einschreiben. Dagegen hat mindestens ein halbes Dutzend Teams aus anderen Rennserien Interesse an einem Einstieg in die Formel 1 signalisiert, wenn das von der FIA beschlossene Etatlimit von rund 45 Millionen Euro umgesetzt wird.

Ferrari geht vor Gericht

Vor allem die technischen Vorteile, mit der die Einhaltung der Ausgabengrenze belohnt wird, reizt die Formel-1-Anwärter. Ferrari will gegen dieses Reglement am Dienstag bei einem Pariser Gericht eine Einstweilige Verfügung erwirken und zudem den Ablauftermin für die Einschreibefrist kippen. Eine Entscheidung wird allerdings erst einige Tage später erwartet.

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Teams können nachträglich Slots kaufen

Sollten Teams die Einschreibfrist wie angedroht verstreichen lassen, bedeutet das nicht automatisch, dass sie 2010 nicht mit von der Partie sein werden. Allerdings droht ihnen dann für den Fall einer verspäteten Einschreibung mindestens eine Geldstrafe - oder, wenn es keinen freien Platz mehr gibt, eine hohe Investition für den Kauf eines Slots von einem bereits eingeschriebenen Team, erläuterte Mosley.

Streit wird nicht ewig dauern

Dass sich der Streit eventuell sogar bis in den Winter hinziehen könnte, glaubt der FIA-Präsident nicht: "Ich bin mir nicht sicher, ob es so lange dauern wird." Wenn die Teams in der Formel 1 bleiben wollen, müssen sie sich nämlich schon bald auf Gespräche mit der FIA einlassen, und wenn sie tatsächlich an die Gründung einer eigenen Piratenserie denken, dann müssen sie lieber früher als später mit dem Bau eines Autos beginnen.

Mosley glaubt an Einigung

Außerdem erfordert eine neue Rennserie eine deutlich längere Vorbereitungszeit: "Wenn sie ihr eigenes Ding machen, dann haben sie ein noch größeres Problem als unter einer Budgetobergrenze, was das Personal angeht. Daher ist es meiner Meinung nach nicht offensichtlich, was sie tun werden", so Mosley. "Ich glaube, wenn sie darüber nachdenken, ist die Chance, dass sich die Vernunft durchsetzt, nicht so klein."

Klugheit der Ingenieure zählt

"Was soll falsch daran sein, dass alle gleich viel Geld zur Verfügung haben und die Performance nur von der Klugheit der Ingenieure abhängt? Viele Leute empfinden das als sehr ansprechende Idee - und es wäre fair. Und man kann argumentieren, dass ein Team, das mehr Geld hat als ein anderes, genauso einen Vorteil hat wie ein Team mit einem größeren Motor. Das ist doch auch nicht wirklich fair", erklärt der 69-jährige Brite.

Piratenserie könnte starten

Gleichzeitig hielt er fest, dass die FIA keine Scheu davor hätte, eine Piratenserie zu sanktionieren: "Absolut. Das würden wir tun. Sie könnten ihre eigenen Regeln schreiben und wir würden diese auf die Sicherheit überprüfen", betont Mosley, dem es am liebsten wäre, alle in der Formel 1 unter einem Dach zu haben. Außerdem hat er immer noch Zweifel daran, ob die Hersteller eine eigene Weltmeisterschaft auf die Beine stellen könnten.

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