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FC Bayern München: Toni will lieber Taktikschulung als Sprachkurs

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FC Bayern München  

Toni: Lieber Taktikschulung anstatt Sprachkurs

20.05.2009, 12:23 Uhr | t-online.de

Toni (li.) hatte keine Lust auf Klinsmanns Yoga- und Sprachkurse. (Foto: imago)Toni (li.) hatte keine Lust auf Klinsmanns Yoga- und Sprachkurse. (Foto: imago) Das Konzept von Jürgen Klinsmann sei großartig gewesen, beteuerten die Bosse des FC Bayern nach dem Rausschmiss des 44-Jährigen gebetsmühlenartig. Doch je häufiger sich Beteiligte zur kurzen Klinsi-Ära beim deutschen Rekordmeister äußern, desto klarer wird auch, wie realitätsfremd die Gedanken des ehemaligen Bundestrainers waren. Klinsmann wollte vor allem den Kopf trainieren und musste schnell feststellen, dass es die Fußball-Millionäre überhaupt nicht interessiert. Das bestätigte jetzt Luca Toni in einem Interview mit der „tz“.

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Null Bock auf Yoga

„Er hat uns nicht zu Yoga-Kursen gezwungen. Er hat das zweimal angeboten und gesehen, dass da keiner hinging. Genauso wie mit den Sprachkursen“, sagte der italienische Nationalstürmer. Damit war ein Grundpfeiler der Klinsmann-Strategie bereits zu Beginn der Saison ad acta gelegt. Auf Kopf-Training hatte kein Kicker wirklich Lust.

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Toni will mehr Taktik lernen

Doch ausgerechnet dass, was die Spieler von ihrem Trainer gerne lernen wollten, beherrschte er nicht. Das wird deutlich, wenn sich Toni über die gewünschten Qualitäten des neuen Trainers Louis van Gaal äußert. „Wir brauchen einen Taktikexperten. Das haben uns die Topteams voraus.“

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Gute Beziehung zu Klinsmann

Dennoch will Toni die Schuld an der verkorksten Saison nicht allein dem ehemaligen  Trainer geben. „Es wäre zu billig, alles an Klinsmann festzumachen. Es ist nicht korrekt, dem Ex-Coach alles in die Schuhe zu schieben. Die Schuld trägt Klinsmann, Toni, die Mannschaft, der Verein. Alle.“ Toni selbst hatte nach eigener Aussage zum Trainer eine „gute Beziehung“. 

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