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Eintracht Frankfurt: Friedhelm Funkel soll entlassen werden

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Eintracht Frankfurt  

Trainer Friedhelm Funkel soll entlassen werden

20.05.2009, 21:01 Uhr | dpa

Friedhelm Funkel soll entlassen werden. (Foto: imago)Friedhelm Funkel soll entlassen werden. (Foto: imago) Eintracht Frankfurt wird sich nach Informationen der Online-Ausgabe der "Frankfurter Rundschau" von Trainer Friedhelm Funkel trennen. Dies soll der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Bundesligisten, Heribert Bruchhagen, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz verkünden. Eintracht-Sprecher Michael Feick wollte eine sofortige Trennung vor dem letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag jedoch nicht bestätigen: "Dies ist absoluter Quatsch."

Funkel werde bei der turnusmäßigen Pressekonferenz ganz normal anwesend sein. Weder Bruchhagen noch Vereins-Präsident Peter Fischer und Funkel waren für eine Stellungnahme zu erreichen.

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Sondersitzung am Donnerstag

Der Hessische Rundfunk berichtete von einer für Donnerstagvormittag einberufenen Sondersitzung. Aufsichtsratschef Herbert Becker, einer der größten Funkel-Kritiker, bestätigte diese geplante Zusammenkunft, verweigerte aber ansonsten jeden Kommentar. Funkel war nach einer völlig verkorksten Saison mit unglaublich vielen verletzten Spielern immer heftiger in die Kritik geraten. Der Tabellen-13. hatte erst am vorletzten Spieltag letzte Zweifel am Klassenverbleib beseitigt, obwohl man 0:2 beim VfL Bochum verloren hatte. Zuvor hatte es beim 0:5 gegen Werder Bremen in der Commerzbank-Arena heftige Unmutsbekundungen von den Fans gegeben. "Ich habe keine Angst, schon gar nicht um meinen Job", hatte der 55-jährige Funkel noch beim Training am Dienstag gesagt.

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Endet die fünfjährigen Amtszeit?

Nach Informationen der "Frankfurter Rundschau" will der dreiköpfige Vorstand der Eintracht am Donnerstagvormittag die Gremien informieren. Um 12.00 Uhr soll die Öffentlichkeit vom Vorstandsbeschluss in Kenntnis gesetzt werden. Das Vormittagstraining, das für zehn Uhr angesetzt war, ist bereits auf 14 Uhr verschoben worden. Für Funkel würde bei einer Beurlaubung eine fünfjährige Amtszeit bei den Hessen enden.

Bruchhagen kommt ins Grübeln

Funkels Vertrag war erst am 6. Februar dieses Jahres - nach langen Diskussionen - um ein weiteres Jahr verlängert worden. Im Aufsichtsrat war der Ex-Profi schon seit längerem umstritten. Bruchhagen hatte den Trainer jedoch mit Zähnen und Klauen verteidigt - bis zum vergangenen Samstag. Nach der Niederlage in Bochum konnte er sich nicht mehr zu einem eindeutigen Bekenntnis zu seinem leitenden Angestellten durchringen und meinte: "Lassen Sie uns 34 Spieltage machen, dann werden wir besonnen nachdenken, was für die Eintracht das Beste ist." Insbesondere seine Aussage "Wir handeln nach Gesetzen der Bundesliga" ließ drohendes Unheil vermuten.

Manager auf Schalke oder in Wolfsburg?

Bruchhagen selbst ist immer noch als Manager beim FC Schalke 04 und beim VfL Wolfsburg im Gespräch. "Wenn Bruchhagen weg ist, dann bricht hier der ganze Verein zusammen", meinte Funkel wiederum. Der Eintracht-Coach wäre nach Jos Luhukay (Borussia Mönchengladbach), Armin Veh (VfB Stuttgart), Fred Rutten (FC Schalke 04), Jürgen Klinsmann (FC Bayern München) und Michael Frontzeck (Arminia Bielefeld) der sechste Bundesliga-Trainer, der in dieser Saison vorzeitig seinen Stuhl räumen müsste und der Dritte in der Bundesliga-Geschichte, den das Aus vor dem letzten Spieltag ereilt.

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