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Trainerwechsel: Friedhelm Funkel wirft in Frankfurt das Handtuch

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Eintracht Frankfurt  

Funkel wirft in Frankfurt das Handtuch

21.05.2009, 14:27 Uhr | sid

Friedhelm Funkel ist seit vier Jahren Eintracht-Trainer. (Foto: ap)Friedhelm Funkel ist seit vier Jahren Eintracht-Trainer. (Foto: ap) Noch ein Spiel, dann ist Schluss für Friedhelm Funkel. Der Trainer hat seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt aufgelöst: "Ich habe am Montag mit Heribert Bruchhagen gesprochen und ihn gebeten, mein Vertragsverhältnis zum 30. Juni zu beenden", sagte der 55-Jährige.

Funkel wird am Samstag gegen den Hamburger SV zum letzten Mal auf der Bank sitzen. Dadurch stellt er den Rekord von Erich Ribbeck ein, der von 1968 bis 1973 170 Spiele als Eintracht-Trainer schaffte.

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Klassenerhalt ohne großes Zittern

Bis zuletzt hatte sich Funkel nach außen kämpferisch gegeben. Für ihn sprach, dass die Eintracht trotz großer Verletzungssorgen ohne größere Probleme die Klasse gehalten hat. "Wir arbeiten gut und erfolgreich", hatte Funkel erst vor wenigen Tagen gesagt. Doch nun sagte er, dass der Entschluss "langsam gereift sei". Schon vor einiger Zeit habe es ein Gespräch mit Vorstandschef Heribert Bruchhagen gegeben. Beide Seiten waren aber übereinkommen, sich damals nicht zu trennen, da die Eintracht den Klassenerhalt noch nicht sicher hatte.

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Anti-Stimmung im Umfeld

Aber der Druck von den Fans, und vor allem aus dem Aufsichtsrat, war zuletzt immer größer geworden. Dem musste sich am Ende auch Bruchhagen beugen. "Es ist uns nicht gelungen, die Eigendynamik der Enttäuschung durch Argumente zu entkräften", räumte er ein. Dass der Aufsichtsrat letztlich die Trennung durchgesetzt habe, dementierte Bruchhagen: "Der Vorstand hat am Dienstag die Entscheidung gefällt, der Bitte von Herrn Funkel nachzukommen. Am Mittwoch wurde der Aufsichtsrat darüber informiert."

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Auch Lothar Matthäus im Gespräch

Ein Nachfolger für die kommende Saison steht noch nicht fest. Im Gespräch sind Michael Skibbe, Armin Veh, Mirko Slomka, Lothar Matthäus und Thomas von Heesen. Funkel tangiert das nicht mehr - er will erst einmal in den Urlaub fahren. Funkel ist nach Jos Luhukay (Borussia Mönchengladbach), Armin Veh (VfB Stuttgart), Fred Rutten (FC Schalke 04), Jürgen Klinsmann (FC Bayern München) und Michael Frontzeck (Arminia Bielefeld) der sechste Bundesliga-Trainer, der in dieser Saison seinen Stuhl räumen muss.

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