Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Michael Oenning: "Mit dieser Mannschaft ist mir nicht Bange"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

1. FC Nürnberg  

"Mit dieser Mannschaft ist mir nicht Bange"

23.05.2009, 14:52 Uhr

Das Interview führte Alexander Dölling

Gibt  beim 1. FC Nürnberg die Richtung vor: Trainer Michael Oenning (Foto: imago)Gibt beim 1. FC Nürnberg die Richtung vor: Trainer Michael Oenning (Foto: imago) Es kriselte schon am 2. Spieltag beim 1. FC Nürnberg: Trainer Thomas van Heesen wurde entlassen - der damalige Co-Trainer Michael Oenning übernahm die Mannschaft. Er formte ein neues, junges Team, das inzwischen bis auf den dritten Platz der 2. Bundesliga gestürmt ist.

t-online.de sprach mit dem Nürnberger Cheftrainer über das Saisonfinale (alle Spiele ab 13.45 im t-online.de Live-Ticker) und die Gründe für die Erfolgsserie des FCN.

Herr Oenning, vor dem letzten Spieltag herrscht an der Spitze der 2. Bundesliga mehr Klarheit im Aufstiegsrennen: Der 1. FC Nürnberg den Relegationsplatz sicher, auf den Platz zum direkten Aufstieg fehlen drei Punkte. Sehen Sie doch noch die Chance, Mainz 05 von Rang zwei zu verdrängen?

Michael Oenning: Ausschließen wollen wir nichts, aber realistisch ist natürlich, dass wir in die Relegation gehen. Wir wollen am Sonntag gegen 1860 gewinnen, ohne wenn und aber. Was anderswo passiert, können wir dann nicht beeinflussen.

33. Spieltag Mainz kurz vor dem Wiederaufstieg
Aktuell Alle News zur 2. Bundesliga
Aktuell Die Tabelle der 2. Bundesliga


Vier Teams aus der Bundesliga kommen für die Relegationspartien noch in Frage: Arminia Bielefeld, Energie Cottbus, der KSC und Borussia Mönchengladbach. Geben Sie einen Tipp ab – welche Mannschaft belegt am Ende Rang 16?

Nein, keine Tipps! Das halte ich grundsätzlich so. Nein, wir nehmen jeden Gegner, wenn wir Dritter werden.

33. Partien der Saison 2008/09 sind gespielt. Sie haben nach dem 2. Spieltag die Mannschaft von ihrem Vorgänger Thomas van Heesen übernommen und sind damit gleichzeitig vom Co-Trainer zum Cheftrainer aufgestiegen. Wie fällt ihr persönliches Saisonfazit aus?

Sehen Sie, unsere Saison dauert noch ein oder drei Spiele, je nachdem – warum soll ich da jetzt schon eine finale Bilanz ziehen? Aber zum jetzigen Zeitpunkt wollen wir nicht unzufrieden sein, wir haben uns von Platz 14 nach oben gearbeitet, haben bis dato die beste Defensive der Liga. Wir können mit Selbstvertrauen in die letzten Spiele gehen.

Der Club startete schwach in die Saison, am 7. Spieltag hatte man ganze sechs Punkte auf dem Konto. Wie kam es seit Oktober 2008 zu der Erfolgsserie und der Stabilität im Team?

Wir haben von Anfang an betont, dass wir Geduld an den Tag legen müssen. Für mich war ein Knackpunkt unser Heimsieg gegen den SC Freiburg in der Mitte der Vorrunde. Da haben wir zum ersten Mal gesehen, dass wir jeden schlagen können.

Personell kam es nach dem Abstieg zu einem enormen Umbruch. Mit großen Spielernamen ist der 1. FC Nürnberg abgestiegen, Stars wie z.B. Misimovic, Galasek, oder Charisteas wurden abgegeben. Satt dessen holte der FCN junge Spieler, die sich inzwischen in die erste Elf gespielt haben. Worauf haben Sie bei der Zusammensetzung der Mannschaft den Schwerpunkt gelegt?

Für mich gibt es nicht alt und jung, für mich gibt es nur gut oder schlecht. Die Mischung, die wir jetzt haben, passt. Am Ende aber gibt es viele Faktoren, die stimmen müssen. Das tun sie bei uns im Moment.

Der 1. FC Nürnberg ist das Team mit den wenigsten Gegentoren in der 2. Bundesliga - ganze 28 Treffer musste der Club hinnehmen. Worin sehen Sie die Gründe für die Sicherheit in der Nürnberger Defensive? Immerhin mussten auch hier neue, junge Spieler integriert werden.

Auch hier gilt das eben gesagte: die Mischung passt. Und die Defensivarbeit ist ja nun nicht nur auf die vier Leute in der Innenverteidigung und den Torhüter beschränkt. Bei uns wissen alle um ihre Aufgabe. Außerdem sehe ich eine unserer Stärken darin, dass wir immer versuchen, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen – und das heißt, weit vorne zu stehen, offensiv aufzutreten und schon in der gegnerischen Hälfte zu stören.

Der Top-Torjäger beim FCN ist Marek Mintal. 15 Tore hat er bereits erzielt, liegt damit an der Spitze der Torjägerliste. Wie kam es gerade jetzt in der Rückrunde zum Lauf bei Mintal?

Das ist eine Frage, die Sie besser ihm stellen. Marek selbst geht ja sehr bescheiden an diese Situation heran – er sagt, dass es allein wichtig sei, dass Tore fallen. Aber natürlich ist er mit seiner Erfahrung und seiner Art ein ganz wichtiger Baustein im Team.

Falls es mit dem Aufstieg in die Bundesliga klappt: Wo sehen Sie die ersten Ansatzpunkte, um Ihr Team fit für die Bundesliga zu machen. Auf welchen Positionen muss sich der Club noch verstärken?

Ich meine, dass wir unabhängig von der Liga den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt haben. Mir ist mit dieser Mannschaft nicht Bange.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal