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FC Bayern München: Hoeneß watscht Jauch und Klinsi ab

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FC Bayern München  

Hoeneß watscht Jauch und Klinsi ab

24.05.2009, 15:11 Uhr | FUSSBALL.DE

Uli Hoeneß ist genervt von Jürgen Klinsmann. (Foto: imago)Uli Hoeneß ist genervt von Jürgen Klinsmann. (Foto: imago) Die Saison ist für den FC Bayern München gerade noch einmal halbwegs versöhnlich mit der direkten Qualifikation für die Champions League geendet, jetzt geht es an die Aufarbeitung der verkorksten Runde. Nachdem Ex-Trainer Jürgen Klinsmann in der RTL-Sendung "stern TV" gegen seine ehemaligen Vorgesetzten geschossen hatte, konterte Bayern-Manager Uli Hoeneß in gewohnt deutlicher Manier im "DSF-Doppelpass" die Vorwürfe des Schwaben.

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Latein-Kurs für Klinsmann

Dem gelernten Bäckermeister erteilte Hoeneß als Reaktion auf dessen Auftritt bei Günther Jauch eine kleine Lateinlektion. "Ich habe in Latein mal gelernt: Si tacuisses, philosophus mansisses, das heißt: Wenn du geschwiegen hättest, wärst du Philosoph geblieben. Ich glaube, das wäre besser gewesen", schrieb er Klinsmann ins Stammbuch. Auch Moderator Jauch kam nicht gut weg: "Herr Jauch hat sich demaskiert als Gefälligkeitsjournalist, und das habe ich ihm ehrlich gesagt nicht zugetraut. Herr Eitel (Berater von Jürgen Klinsmann) hat die Fragen aufgeschrieben, und Herr Jauch hat sie dann vorgelesen, das Spiel kennen wir ja. Nicht eine kritische Nachfrage war dabei." Die Glorifizierung von Klinsmann durch Jauch als den Obama des deutschen Fußballs findet Hoeneß lächerlich, denn dann "wäre ich Mutter Teresa".

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Fernsehsender reagiert sofort

Dass man beim FC Bayern schon seit Jahren eine sehr kontrollierte Pressearbeit betreibt, erwähnte Hoeneß indes nicht. Bei RTL reagierte man jedenfalls prompt auf die Kritik. Hoeneß erhielt eine Einladung in die nächste Sendung. "Das ist unsere Reaktion darauf", sagte "stern.tv"-Chefredakteur Andreas Zaik. Er habe die Aussagen von Hoeneß gelesen, "es ist ärgerlich und unzutreffend, dass Fragen abgesprochen sind. Das ist in 20 Jahren nicht vorgekommen und wird in 20 Jahren nicht vorkommen. Günther Jauch lässt sich Fragen nicht diktieren", so Zaik.

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Donovan war Klinsmanns einziger Spielerwunsch

Die Aussagen Klinsmanns, er hätte zu viele Zugeständnisse gemacht und mehr auf Neuzugänge drängen müssen, verwies Hoeneß in das Reich der Träume. "Der einzige Vorschlag, der konkret von Klinsmann kam, war in der Winterpause Landon Donovan. Von dem sagt Hermann Gerland, der würde bei ihm nicht einmal in der zweiten Mannschaft spielen", stellte der Bayern-Manager klar. Auch die Entlassung Klinsmanns und die Inthronisierung von Jupp Heynckes nach dem Schalke-Spiel sei nicht von langer Hand geplant gewesen. "Im Nachhinein uns zu unterstellen, wir hätten das geplant, ist ein Witz. Wir wollten die Saison mit Jürgen zu Ende spielen, das war nach dem Schalke-Spiel nicht mehr möglich", so Hoeneß.

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Gomez im Anflug

Neben dem Thema "Klinsmann" wurde der Bayern-Manager konkreter, was die Planungen für die neue Saison angeht. Angesprochen auf Stürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart wurde Hoeneß ungewohnt deutlich. "Wir werden uns um ihn bemühen und nächste Woche Gespräche führen. Ich bin relativ optimistisch" - eine Aussage, die in Hoeneßscher Lesweise bedeutet, der FC Bayern steht kurz vor der Verpflichtung des Nationalstürmers. Während ein Star im Anflug ist, soll ein anderer unter allen Umständen bleiben. Franck Ribery, dem Wechselgelüste zu Real Madrid nachgesagt werden, wird nicht abgegeben. "Das ist nicht so schwer. Er hat noch zwei Jahre Vertrag ohne jegliche Ausstiegsklausel. Im Notfall können wir auch sehr stur sein", erteilte der künftige Bayern-Präsident jeglichen Wechselwünschen eine Absage.

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