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Der Meister will weiter aufrüsten

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VfL Wolfsburg  

Der Meister will weiter aufrüsten

24.05.2009, 21:18 Uhr | dpa

Wolfsburgs Titelgaranten: Dzeko (l.) und Grafite. (Foto: imago)Wolfsburgs Titelgaranten: Dzeko (l.) und Grafite. (Foto: imago) Die Feiern der ersten deutschen Meisterschaft waren noch nicht ganz beendet, als die Wolfsburger bereits im Sauseschritt den Sturm auf Europa vorbereiteten. Der neue Trainer Armin Veh wird bereits am Montag vorgestellt, die Verträge mit dem überragenden Stürmern Grafite und Edin Dzeko sollen in den kommenden Tagen vorzeitig verlängert und ein neuer Top-Angreifer verpflichtet werden.

Dass die Niedersachsen beim Feiern schon zu den Großen gehören, hatten sie zuvor bewiesen. Nach der üblichen Bierdusche für Tee-Liebhaber Felix Magath waren die Spieler wie losgelassene Kinder über den Rasen getobt, Torjäger Dzeko hatte sogar noch auf dem Platz eine dicke Zigarre gepafft. Und fast 100.000 Menschen zelebrierten in der nur wenig mehr Einwohner zählenden Autostadt die größte Fete der Stadtgeschichte bis in den frühen Sonntagmorgen hinein.

KönigFAN-Video "Heuschrecke Magath"

"Mit aller Kraft daran arbeiten, die Erfolgsgeschichte fortzusetzen"

Veh soll jetzt dafür sorgen, dass die Party in der nächsten Saison weitergehen kann. Der Augsburger löst als Trainer den allmächtigen Felix Magath ab und bekommt dafür sogar noch Verstärkung für das meisterliche Team. "Wir haben zwei Weltklasse-Stürmer, aber Fakt ist, dass wir einen dritten Stürmer brauchen", sagte VfL-Geschäftsführer Jürgen Marbach. "Wir brauchen sicherlich ein paar Spieler, die uns qualitativ weiterbringen." Offizielle Anfragen für den begehrten Dzeko, dessen Verbleib eher ungewiss scheint, gibt es nach Marbachs Angaben bisher nicht. Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hatte angekündigt: "Wir werden mit aller Kraft daran arbeiten, diese Erfolgs-Geschichte fortzusetzen." Nach der Top-Saison ist der Überraschungsmeister mit rund 25 Millionen Euro an garantierten Einnahmen ohnehin der große Gewinner.

Video Meistermacher Magath

"Wahnsinn! Deutscher Meister"

Marbach ist derzeit der starke Mann beim VfL und hat die Sportdirektor-Aufgaben von Magath übernommen, der seine zweijährige Tätigkeit in Wolfsburg krönte. "Das ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist. Wir haben am besten Fußball gespielt und sind verdient Meister geworden", sagte Magath nach dem ersten Titelgewinn des VfL mit biernassem Haar. "Wahnsinn! Deutscher Meister. Ich hab' nicht gedacht, dass ich nach nur zwei Jahren in Deutschland Meister werde", schrie Stürmerstar Dzeko, der mit der Meisterschale in den Händen kaum zu bremsen war. Die Torjägerkrone sicherte sich indes Sturmpartner Grafite. Der 30 Jahre alte Brasilianer erzielte 28 Tore und damit zwei mehr als sein sieben Jahre jüngerer Teamgefährte Dzeko. Magath hat aus den zuvor in Deutschland unbekannten Angreifern das beste Sturmduo der Liga geformt.

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Veh tritt in große Fußstapfen

"Ich hatte hier die Möglichkeiten, meine Vorstellungen vom Fußball weitestgehend umzusetzen. Insofern steckt in dem, was der VfL jetzt verkörpert, auch ein Stück von mir", sagte der scheidende Meister-Trainer mit Wehmut. Der 55 Jahre alte Fußball-Lehrer nimmt seinen sechsten nationalen Titel als Spieler und Trainer mit an seinen neuen Arbeitsplatz zu Schalke 04. Nachfolger Veh tritt in große Fußstapfen. Der 48-Jährige bringt aber immerhin schon die Erfahrung von einem Meistertitel mit dem VfB Stuttgart (2007) mit in die VW-Stadt.

Große Sache auch für Niedersachsen

Am Morgen nach der Meisterfeier war in der niedersächsischen Fußball-Provinz nichts mehr so wie in 64 Jahren Vereinsgeschichte zuvor. "Ich glaube, wir realisieren das noch gar nicht. Wir feiern zwar, aber so richtig begreifen werden wir das erst in den nächsten Tagen", gestand Nationalspieler Marcel Schäfer. Aus dem Fast-Absteiger von 2007 ist der Primus der Bundesliga geworden - ein überaus strahlender dazu. "Das ist für unser Land eine große Sache", sagte strahlend der Ministerpräsident Christian Wulff.

"Erfolgreich und schön zum Anschauen"

Das erkannte die nationale Konkurrenz neidlos an. "Vor der Leistung von Felix Magath kann man nur den Hut ziehen", sagte Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: "Wenn man so eine fantastische Rückrunde spielt, kann man nur gratulieren." Stuttgarts Teamchef Markus Babbel sah dies ebenso und lobte: "Wolfsburgs Fußball ist nicht nur erfolgreich gewesen, sondern auch schön zum Anschauen."

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