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Großer Preis von Monaco: Brawn-Konkurrenz unter Schock

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Kolumne zum Grossen Preis von Monaco  

Die Brawn-Konkurrenz steht unter Schock

24.05.2009, 22:58 Uhr | t-online.de

Aus Monaco berichtet Elmar Brümmer

WM-Spitzenreiter Jenson Button. (Foto: dpa)WM-Spitzenreiter Jenson Button. (Foto: dpa) Die Eroberung der Formel-1-Reservate durch die Brawn-Bären schreitet voran. Fünfter Sieg von Jenson Button im sechsten Rennen, der dritte in Folge - und gleichzeitig der dritte Doppelerfolg für den Mercedes-Leasingkunden hintereinander. Der Erfolgshunger der neuen Spezies Formel-1-Favorit scheint kein Ende zu nehmen.

Die Jäger aus neun anderen Rennställen eint nach dem jüngsten Beutezug das gemeinsame Halali: Wer soll diesen Button noch stoppen?

Was glauben Sie: Wie kann die Konkurrenz Jenson Button noch einholen? Oder kann sie es überhaupt? Nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels und diskutieren Sie mit den anderen Usern!

Interview mit Sebastian Vettel "Es gibt noch viele Rennen"
Rennbericht Button gewinnt auch in Monaco

Der "beste Sieg der ganzen Saison"

Der Abo-Triumphator kam zunächst mit einem kurzen "Wow!" aus, die großen Gefühle kamen erst später: "Den Großen Preis von Monaco zu gewinnen, ist etwas, von dem man als Kind und als Rennfahrer träumt, und die Realität, den Sieg zu holen, fühlt sich einfach unglaublich an. Es ist der beste Sieg der ganzen Saison." An Komplimenten und Erfolgsprognosen herrscht kein Mangel in der Szene. "Wenn ich wetten müsste, wer Weltmeister wird, würde ich mein Geld auf Jenson setzen", sagt auch Titelverteidiger Lewis Hamilton. Teamchef Ross Brawn vergleicht seinen Parade-Schützling schon mit Michael Schumacher. Und Papa John swingt auf der Zielgeraden zur britischen Nationalhymne: "Der Traum geht weiter. Ich stehe immer noch unter Schock." Da hat der Herr Papa etwas gemein mit denen, die in den letzten beiden Saisondritteln antreten, Button, Brawn und Barrichello zu stoppen.

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Aktuelle News Nachrichten rund um die Formel 1

Erster Stopp: Red Bull

Für Sebastian Vettel, den bisher hartnäckigsten Verfolger, war der Leitplanken-Kuss vielleicht nicht bloß ein dummer Ausrutscher, sondern der mögliche WM-K.-o. Aber der Heppenheimer vertraut auf die gleiche Kraft des positiven Denkens, die Jenson Button auch treibt - selbst wenn der neue Doppeldiffusor auf Anhieb nicht die erhoffte Verbesserung war: "Fehler werden in Monte Carlo eben teuer bestraft. Aber ich will den WM-Titel noch nicht abhaken. Es gibt noch genug Rennen, die Hoffnung sollte man nicht aufgeben. Und es ist auch nicht gesagt, dass die anderen immer ins Ziel kommen..."

Video Monaco, ein Fürstentum im Rennfieber

Zweiter Stopp: Ferrari

Mit den Plätzen drei und vier für Kimi Räikkönen und Felipe Massa ist das gestrauchelte cavallinho rampante aufgestanden, eine richtige Auferstehung ist es noch nicht. Teamchef Stefano Domenicali verspricht: "Das ist erst der Anfang. Die Brawns sind im Augenblick ganz klar die Besten. Nichtsdestotrotz: Wir holen auf und kommen immer näher ran. Das lässt uns zuversichtlich in die Zukunft schauen."

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Dritter Stopp: Toyota

Anderthalb Sekunden fehlten Timo Glock und Jarno Trulli in der Qualifikation auf Jenson Button und dessen Beifahrer Rubens Barrichello. Was ein Absturz für das in Köln ansässige Team, kürzlich noch als Brawn-Feindbild Nummer eins gewertet. Die Reifen haben diesmal nicht funktioniert. Aber das ist nicht das Problem. Die eigentliche Schwierigkeit für den Branchenkrösus, der immer noch auf seinen ersten Grand-Prix-Sieg wartet, ist die Sprunghaftigkeit in den Strategien. Dabei leben die Brawns genau das vor, was Konstanz in der unsteten Formel 1 ausmachen kann.

Vierter Stopp: BMW Sauber

Es geht zurück in die Zukunft, aber leider nicht nach vorn. Die Weiß-Blauen hadern mit der Fahrzeugbalance, der Weiterentwicklung und den Reifentemperaturen. Irgendwo steckt bei der ehrgeizigen Rennwagenschöpfung der Fehler im System, aber die Analytiker sind zum ersten Mal seit drei Jahren, in denen die selbst gesteckten Ziele abgehakt werden konnten, anscheinend ratlos. Ausgerechnet in der Saison, in der es um den Titel gehen sollte, macht sich ein Gemütszustand zwischen Unzufriedenheit und Verzweiflung breit. An Brawn denken? Vorerst nicht.

Fünfter Stopp: McLaren-Mercedes

Das innerbritische Duell um die Kronjuwelen hatte Lewis Hamilton kurz vor Rennhalbzeit verloren, als ihn Jenson Button überrundete und damit endgültig seine Ansprüche auf die Thronfolge betonierte. So konkurrenzfähig wie an der Cote d’Azur wird der Silberpfeil - nach Selbsteinschätzung - so schnell nicht mehr werden. Aber der Qualifikationscrash zerstörte alle Hoffnungen. Trotzdem ist Mercedes-Sportchef Norbert Haug von allen Verlierern des Glamour-Wochenendes noch der, der am ehesten Grund zur Freude hat, sich mit den Siegern zu freuen, dank des Motorenleasing-Vertrages: "Jenson hat seine drei Siege in Folge mit ein und demselben Motor gewonnen, ein neuer Rekord in der Formel 1." Soll heißen: Am Mercedes-Aggregat kann der Abstieg des eigenen Teams nicht liegen.

Die Ergebnisse des Wochenendes im Überblick

Ergebnis Rennen Brawn-Duo holt den nächsten Doppelsieg
Ergebnis Qualifying Vettel rast auf Startplatz vier
Ergebnis 3. freies Training Alonso überrascht das Fahrerfeld
Ergebnis 2. freies Training Rosberg düpiert die Konkurrenz
Ergebnis 1. freies Training Barrichello holt erste Bestzeit

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