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Gomez, Jol und Diego wechseln die Arbeitgeber

26.05.2009, 19:08 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Mario Gomez (l.) und Diego wechseln den Klub. (Foto: imago)Mario Gomez (l.) und Diego wechseln den Klub. (Foto: imago) Nur drei Tage nach Ende der 46. Bundesliga-Spielzeit hat das Transferkarussell schon volle Fahrt aufgenommen. Nach einer Saison ohne Titel hat Rekordmeister FC Bayern München Nationalspieler Mario Gomez vom VfB Stuttgart für die Liga-Rekordablöse von geschätzten 30 Millionen Euro verpflichtet und Interesse am künftigen Nationalkeeper Manuel Neuer von Schalke 04 geäußert.

Kurz zuvor hatte Werder Bremen den Transfer seines brasilianischen Ballzauberers Diego zu Juventus Turin bestätigt. Kostenpunkt: Mit Nachschlag können die Hanseaten 27 Millionen Euro erlösen. Für etwa ein Drittel dieser Summe wollen die Hanseaten Nationalspieler Marko Marin an die Weser locken. Zu guter Letzt wechselt HSV-Trainer Martin Jol zu Ajax Amsterdam.

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Gomez freut sich auf die Champions League

"Ich freue mich auf den FC Bayern München", sagte Torjäger Gomez. "Ich will mit diesem Klub in der kommenden Saison in der Meisterschaft voll angreifen und ich freue mich sehr auf die Spiele in der Champions League." Die Modalitäten des Liga-Top-Transfers werden erst nach der Rückkehr der DFB-Auswahl von der Asienreise geklärt. "Der FC Bayern ist sehr glücklich, dass sich Gomez für unseren Klub entschieden hat", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge über den mit 24 Treffern drittbesten Torschützen der abgelaufenen Saison.

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Enttäuschung bei Horst Heldt

"Ich hatte eine Super-Zeit beim VfB und bin sehr dankbar für alles, was ich hier erleben durfte. Diesen Schritt zu gehen, fällt mir nicht leicht", sagte der 23-Jährige, über den VfB-Sportdirektor Horst Heldt sagte: "Wir haben es zweimal geschafft, Mario zu halten. Jetzt hat er sich für einen Wechsel entschieden. Das ist sehr schade. Er hat Großartiges für den VfB geleistet und auch in dieser Saison wieder maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft beigetragen."

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Bremen verliert einen "Glücksfall"

Der VfB verliert einen "erstklassigen Torjäger" (Rummenigge), Bremen einen der begabtesten Ballzauberer der Liga. Denn nach langem Poker war der brasilianische Nationalspieler Diego nicht zu halten. "Es ist für uns sicher kein freudiger Moment. Er war ein Glücksfall für die Bundesliga", sagte Klubchef Klaus Allofs über den einst für rund 6 Millionen aus Porto geholten Spieler, der in 83 Bundesliga-Spielen 36 Tore für Werder erzielt und diverse vorbereitet hat. "Wir verlieren einen Spieler, der unser Spiel wesentlich beeinflusst und Zuschauer erfreut hat", brachte es Allofs auf den Punkt.

Allofs: "Werden uns natürlich so verstärken"

Die Riesen-Einnahme von 24,5 Millionen, zu denen 2,5 Millionen Euro hinzukommen können, wollen die ins Mittelmaß abgerutschten Bremer zum Großteil reinvestieren. "Wir werden uns natürlich so verstärken, dass die Mannschaft wettbewerbsfähig ist beim Kampf um die internationalen Plätze", sagte Allofs. Mittelfeld-Ass Marin soll kommen, der vom FC Chelsea ausgeliehene Claudio Pizarro gehalten werden. Vor allem im Mittelfeld ist Verstärkung nötig, denn Kapitän Frank Baumann beendet seine Karriere und wechselt ins Management. "Marin hat den Verantwortlichen von Mönchengladbach gesagt, dass er gerne wechseln möchte. Wir werden in den nächsten Tage in Erfahrung bringen, welche Ablöse sich Gladbach vorstellt", sagte Allofs.

Magath spricht Machtwort in Sachen Neuer

Anders als bei Gomez bahnt sich für die Bayern im Fall Neuer kein Happy End an. Der vom VfL Wolfsburg kommende Meister-Trainer Felix Magath verweigert laut "Bild.de" die Freigabe. "Er ist ein Super-Torwart. Wir brauchen ihn selbst." Zuvor hatte Bayern-Manager Hoeneß der "Sport Bild" gesagt: "Es gibt nur einen Torhüter, der uns derzeit interessiert. Das ist Manuel Neuer von Schalke 04."

Schock für den Hamburger SV

Einen unerwarteten Schock musste der HSV verdauen: Erfolgscoach Jol wird die Hanseaten nach nur einer Saison und 53 Pflichtspielen verlassen und sich dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam anschließen. Dort wird er Nachfolger des im Mai zurückgetretenen Marco van Basten. Jol hatte den HSV im UEFA Pokal erstmals seit 26 Jahren in ein Europacup-Halbfinale geführt.


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