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Schweinsteiger wehrt sich gegen Hoeneß' Attacke

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FC Bayern München  

Schweinsteiger wehrt sich gegen Hoeneß' Attacke

28.05.2009, 13:46 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Bayern Münchens Bastian Schweinsteiger (Foto: imago)Bayern Münchens Bastian Schweinsteiger (Foto: imago) Bastian Schweinsteiger hat die öffentliche Kritik von Bayern-Manager Uli Hoeneß gekontert. "Ich weiß, was er damit bezwecken will. Ich kann auch verstehen, dass er nach einer Saison ohne Titel enttäuscht ist. Aber man sollte mehr miteinander als übereinander reden", sagte der 24-Jährige, nachdem ihn Hoeneß als Mitläufer bezeichnet hatte.

Er habe in dieser Saison rund 45 Spiele für den FC Bayern bestritten, "alle von Anfang an. Das schaut von der Statistik her nicht so schlecht aus", erklärte Schweinsteiger weiter. An einen Abschied vom Rekordmeister denkt er auf jeden Fall nicht, auch wenn darüber in den vergangenen Tagen schon spekuliert wurde: "Sonst hätte ich doch keinen Vertrag bis 2012 unterschrieben."

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Löw stärkt Schweinsteiger den Rücken

Rückendeckung erhielt der Bayern-Profi, der möglicherweise gegen China sogar DFB-Kapitän sein wird, auch von Bundestrainer Joachim Löw. "Er hat sich in der Nationalmannschaft in der Qualifikation oder auch bei den wichtigen Turnieren immer sehr gut präsentiert. Er ist ein Spieler, der sehr viel mitbringt", sagte Löw. Auch für den FC Bayern sei Schweinsteiger in Zukunft "enorm wichtig. Er übernimmt Verantwortung und ist reifer geworden."

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Schweinsteiger nur ein Mitläufer

Hoeneß hatte eine deutliche Warnung an den 65-maligen Nationalspieler ausgesprochen. "Man muss ihm die Frage ganz klar stellen, ob er weiterhin nur ein Mitläufer sein will. Ob das, was er im letzten Jahr gezeigt hat, so ist, wie er es sich bei uns vorgestellt hat", sagte der 57-Jährige in der "Sport Bild".

Öffentliche Kritik als Motivationsschub

"Wann ist man mal nach Hause gegangen und hat gesagt: Der Schweini hat heute überragend gespielt? Aber genau das muss sein Anspruch sein. Das soll ihn jetzt anstacheln", äußerte Hoeneß und legte in der "Bild"-Zeitung nach: "Ich hoffe, dass er seine Situation realistisch einschätzt und endlich mal der Mannschaft seinen Stempel aufdrückt. Es kann nicht sein, dass Bastian Schweinsteiger nur einer von vielen beim FC Bayern ist. Er muss auffallen!" Der Bayern-Manager hatte Schweinsteiger schon einige Male öffentlich kritisiert, um den Mittelfeldspieler damit zu motivieren.

Hoeneß: "Die Leistung stimmt nicht bei jedem"

Generell müsse der Anspruch, den der Rekordmeister an die Profis stellt, mit deren Bezahlung übereinstimmen. "An dem werden wir sie messen", sagte Hoeneß: "Die Leistung stimmt nicht bei jedem hundertprozentig mit dem überein, was in den Verträgen steht. Wie radikal der Wechsel irgendwann sein muss, müssen wir nochmal besprechen."

Mitte Juni soll die Kaderplanung abgeschlossen sein

Nach dem vollzogenen Transfer von Mario Gomez, den die Bayern für rund 30 Millionen Euro vom VfB Stuttgart holen, wollen die Münchner Verantwortlichen in der kommenden Woche mit dem neuen Coach Louis van Gaal die Kaderplanung abschließen. Bis Mitte Juni sollen laut Hoeneß "alle Weichen gestellt sein". Mit an Bord wird auch weiterhin Philipp Lahm sein, der allen Wechselgerüchten eine Absage erteilte. "So ist das", versicherte der 25-jährige Außenverteidiger in einem Interview der "Abendzeitung" auf die Frage, ob er definitiv auch in der kommenden Saison für den deutschen Rekordmeister auflaufen werde.

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