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Paderborn gewinnt erstes Relegationsspiel gegen Osnabrück

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2. Bundesliga - Relegation  

Paderborn gewinnt das erste Relegationsspiel

29.05.2009, 23:35 Uhr | dpa

Paderborns Brückner (r.) und Alushi beim Torjubel. (Foto: imago)Paderborns Brückner (r.) und Alushi beim Torjubel. (Foto: imago) Der SC Paderborn hat den Grundstein für die Rückkehr in die 2. Bundesliga gelegt. Der Drittliga-Dritte gewann das Relegations-Hinspiel gegen den VfL Osnabrück mit 1:0 (0:0). In einer langen Zeit schwachen Partie erzielte Frank Löning in der 78. Minute das entscheidende Tor für die 2008 abgestiegenen Ostwestfalen.

Vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Paragon-Arena bestimmte die Mannschaft von Trainer Andre Schubert über weite Strecken das Spiel, verpasste jedoch einen deutlicheren Erfolg. Die stark ersatzgeschwächten Osnabrücker müssen am Pfingstmontag um den Klassenverbleib zittern.

Live-Ticker zum Nachlesen Paderborn gegen Osnabrück



Der Mut wächst beim Herausforderer

In der zerfahrenen Auseinandersetzung war beiden Mannschaften die Nervosität zu Beginn deutlich anzumerken. Nur zaghaft beherzigten die Paderborner die Vorgabe ihres Trainers Andre Schubert, sich vor dem klassenhöheren Kontrahenten nicht zu verstecken. Ein erster Warnschuss von Daniel Brückner aus 20 Metern segelte jedoch deutlich über das Osnabrücker Tor (16.). Nach schönem Doppelpass mit Jovan Damjanovic scheiterte Enis Alushi acht Minuten später aus halbrechter Position am herausstürmenden VfL-Torwart Tino Berbig. Bei den immer mutiger auftretenden Ostwestfalen sorgte erneut Damjanovic für Gefahr: Erst legte sich der Serbe den Ball selbst vor, verzog anschließend allerdings per Volleyabnahme (39.).

Reichenberger zunächst nur auf der Bank

Osnabrück ließ hingegen in der ersten Halbzeit jegliche spielerischen Glanzlichter vermissen. Bei den stark ersatzgeschwächten Niedersachsen machte sich das Fehlen von Spielmacher Pierre de Wit (Kreuzbandriss) und Antreiber Paul Thomik (Knöchel-Operation) bemerkbar. Immer wieder segelten planlos aus dem Halbfeld geschlagene Flanken durch den Paderborner Strafraum. Überraschenderweise hatte VfL-Coach Claus-Dieter Wollitz Stürmer Thomas Reichenberger, mit sieben Toren treffsicherster Osnabrücker dieser Saison, zunächst nur auf der Bank gelassen und erst kurt vor Schluss eingewechselt.

Pechvogel Omodiagbe

"Ich möchte nach vorne spielen", forderte Wollitz in der Pause. Doch sein Team hörte nur zu Beginn der zweiten Halbzeit auf ihn: Mathias Surmann zielte nicht genau genug (49.). Darlington Omodiagbe war in der 78. Minute dann der Pechvogel, als der Innenverteidiger ausrutschte und Löning den Weg zum verdienten 1:0 ebnete. In der 90. Minute vergab der eingewechselte Sercan Güvenisik dann noch eine Riesenmöglichkeit zum 2:0.

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