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Bundesliga - Relegation  

Nürnberg will sich den großen Traum erfüllen

30.05.2009, 17:12 Uhr | dpa

Nürnbergs Mnari (l.) beim Kopfballduell mit dem Cottbuser Iliev. (Foto: imago)Nürnbergs Mnari (l.) beim Kopfballduell mit dem Cottbuser Iliev. (Foto: imago) Nur noch 90 Minuten bis zur Bundesliga: Franken ist für die große Aufstiegsparty gerüstet. Nach dem 3:0 des 1. FC Nürnberg im ersten von zwei Relegationsspielen über rechnet niemand mehr mit einem Scheitern des Clubs (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Auch nicht der gegnerische Trainer Bojan Prasnikar. Der Slowene kündigte 24 Stunden vor dem Anpfiff seinen Abschied an.

Live-Ticker, heute ab 15.15 Uhr Nürnberg gegen Cottbus
Hinspiel Nürnberg schockt Cottbus
Sportkolleg-Video

Oenning warnt die Cottbuser

Ein Jahr nach dem Abstieg möchten sich die Franken mit dem Rekordaufstieg ihren großen Traum erfüllen - Trainer Michael Oenning fordert dazu aber höchste Konzentration. "Wir werden uns nicht einlullen lassen", sagte der Coach, dessen Team nach dem klaren Erfolg in der Lausitz mit breiter Brust in das letzte Spiel einer harten und wechselhaften Saison geht. "Wir bestimmen, was wir zulassen oder auch nicht. Wenn Cottbus mit Hurra-Fußball nach vorne rennt, ist das nicht klug."

Cottbus mit großen Personalsorgen

Ob Hurra-Fußball oder nicht: Die Gäste sind auf jeden Fall bestrebt, nach der peinlichen Pleite vor heimischem Publikum eine bessere Figur abzugeben. "Unser Plan ist, mit frischen Leuten ein anderes Tempo zu machen", kündigte Noch-Trainer Prasnikar an. Die Hoffnung des 56-Jährigen: Ein frühes Tor und dadurch nervöse Platzherren. "Ich hoffe, dass wir unsere Chancen besser nutzen." Doch gerade im Angriff drückt der Schuh. Emil Jula erlitt im Hinspiel einen Muskelfaserriss und fehlt ebenso wie Dimitar Rangelow (Bänderdehnung), Branko Jelic (Adduktorenbeschwerden) und Adi Filho (Kreuzbandanriss) zum Saisonfinale. Im Sturm steht daher wohl nur der 20-jährige Nils Petersen zur Verfügung, der erst drei Bundesliga-Minuten Erfahrung hat.

Bojan Prasnikar Cottbus' Trainer schmeißt hin

"Wir müssen höllisch aufpassen"

Unaufgeregt bezogen die Nürnberger nach dem Abschlusstraining ihr Vorbereitungsquartier. Zwar muss auch das Spiel gegen die Lausitzer erstmal gespielt werden, aber es müsste schon mit dem Teufel zu gehen, wenn man den Aufstieg doch noch verspielen sollte. "Wir müssen höllisch aufpassen", warnte dennoch Mittelfeldmotor Peer Kluge. 1986 holte Borussia Dortmund einen Zwei-Tore-Rückstand gegen Fortuna Köln auf, aber das Polster der Franken ist beruhigender. Bei einem Club-Treffer müsste Cottbus wegen der angewandten Europapokal-Arithmetik mindestens vier Tore für das Wunder schießen - eine Verlängerung gibt es nur bei einem 3:0 für Energie.

Nürnberg kann aus dem Vollen schöpfen


An einen Patzer denkt Oenning nicht mehr. "Ich glaube das nicht, wir spielen zu Hause, haben ein ausverkauftes Haus", sagte der 43 Jahre alte Coach. Personell sieht es unverändert aus. Ohne Blessuren und Sperren war sein Team aus dem Stadion der Freundschaft zurückgekehrt.

Angelow und Rangelow wollten schon in den Urlaub

In Cottbus war die Stimmung dagegen im Keller - und die ersten Profis wollten schon vorzeitig in die Sommerferien. Allerdings verbot der Klub den Bulgaren Stanislaw Angelow (Leisten-Beschwerden) und Rangelow den früheren Urlaubsstart. Erst nach einem Abendessen werden die Akteure in die Pause entlassen. Nach Verletzungen werden wohl Dennis Sörensen und Vragel da Silva erstmals wieder in die Startformation zurückkehren.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

1. FC Nürnberg: Schäfer - Diekmeier, Reinartz, Pinola, Bieler - Mnari - Kluge, Mintal, Gygax - Eigler, Boakye
Energie Cottbus: Tremmel - da Silva, Cvitanovic, Atan, Ziebig - Kukielka, Rost - Sörensen, Skela, Shao - Petersen
Schiedsrichter: Kinhöfer

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