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Fortuna Düsseldorf: Lothar Matthäus bald Sportdirektor?

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Fortuna Düsseldorf  

Also doch: Lothar Matthäus bald Sportdirektor?

31.05.2009, 13:34 Uhr | sid, dpa

Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. (Foto: imago)Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. (Foto: imago) Vor Wochen verwies Lothar Matthäus derartige Gerüchte noch ins Land der Fabel. Doch am Tag nach dem siegreichen Abschied des Rekord-Nationalspielers als Trainer des israelischen Tabellen-Vierten Maccabi Netanya bezeichnete der Globetrotter sein mögliches Engagement als Sportdirektor bei Zweitliga-Rückkehrer Fortuna Düsseldorf als "sehr interessant".

Hintergrund des möglichen Deals ist der deutsch-israelische Geldgeber Daniel Jammer. Er holte Matthäus nach Netanya und unterstützt außerdem Düsseldorf, wo er aufwuchs.

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Ziel Bundesliga-Aufstieg

"Mein Angebot an Fortuna ist, dass Lothar Sportdirektor wird und ich drei Spieler kostenfrei zur Verfügung stelle. Werden sie später verkauft, teilen wir uns die Ablöse", sagte Jammer. Matthäus ist nicht abgeneigt. "Wenn Fortuna und Jammer zu einer Zusammenarbeit kommen und man will mich, ist das eine sehr interessante Aufgabe. In Düsseldorf ließe sich "viel bewegen, dieser Klub gehört in die 1. Liga. Das muss unser Ziel sein." Fortunas Sportdirektor Wolf Werner - den Matthäus noch aus Mönchengladbach kennt - hat allerdings noch einen Vertrag bis 2010.

Vertiefende Gespräche stehen an

"Wir werden Herrn Jammers Vorschläge nächste Woche vertiefen", sagte Fortuna-Präsident Peter Frymuth. Jammer ist Besitzer von Maccabi Netanya, wo Matthäus seinen Vertrag aber nicht verlängern wird. Bei Netanya spielen auch die drei Akteure, die Jammer mitbringen will.

Respektabler Auswärtssieg als Abschluss

Netanya gewann zum Saisonabschluss bei Vizemeister Hapoel Tel Aviv 2:1 (0:0). "Bis vor sechs Wochen waren wir noch ein Meisterschaftskandidat", sagte Matthäus. Ende April hatten sich der Weltfußballer des Jahres 1990 und der Verein wegen des finanziellen Engpasses darauf geeinigt, den ursprünglich bis Sommer 2010 datierten Vertrag des 48-Jährigen vorzeitig aufzulösen.

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Pionierrolle

"Es war ein interessantes Jahr. Es hat Spaß gemacht", sagte Matthäus, erster deutscher Trainer im israelischen Profi-Fußball, der dpa. Und er unterstrich: "Ich gehe davon aus, dass ich nächstes Jahr nicht in Israel arbeiten werde", sagte er. "Ich habe einige Anfragen schon abgelehnt, weil sie mir nicht zugesagt haben."

Matthäus ist inzwischen herumgekommen

Der frühere Weltklasse-Profi hat als Trainer bislang nur im Ausland gearbeitet. Vor Netanya hatte er Österreichs Rekordmeister Rapid Wien, Partizan Belgrad in Serbien, Atletico Paranaense in Brasilien, Red Bull Salzburg und die ungarische Nationalmannschaft trainiert.

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