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1. FC Nürnberg feiert Rückkehr in die Bundesliga

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Bundesliga - Relegation  

Nürnberg feiert die Rückkehr in die Bundesliga

31.05.2009, 18:42 Uhr | t-online.de, dpa

Nürnbergs Torschütze Eigler lässt sich feiern. (Foto: ddp) Der 1. FC Nürnberg hat den Wiederaufstieg in die Bundesliga über den Umweg der Relegation perfekt gemacht. Die Franken gewannen das Rückspiel gegen Erstliga-Absteiger nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän mit 2:0 (2:0).

Vor 46.780 Zuschauern im ausverkauften Nürnberger easyCredit-Stadion besorgten Christian Eigler (29.) und Marek Mintal (37.) die Treffer für den Club. Das Hinspiel in Cottbus hatte Nürnberg mit 3:0 für sich entschieden. Cottbus muss den Gang in die Zweitklassigkeit ohne Trainer Bojan Prasnikar antreten. Der Slowene hatte einen Tag vor der Partie um die vorzeitige Auflösung seines Vertrags gebeten.

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Hinspiel Nürnberg schockt Cottbus
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Der Club zieht mit Bielefeld gleich

Die Nürnberger setzten sich in der erstmals seit 1991 wieder ausgetragenen Bundesliga-Relegation als vierter Zweitligist durch und zogen zudem mit Arminia Bielefeld als Rekordaufsteiger gleich. Trainer Michael Oenning schaffte mit dem jungen FCN-Team gleich in seiner Premierensaison als Chef-Coach einen bei seiner Amtsübernahme im Spätsommer 2008 noch kaum für möglich gehaltenen Erfolg. Ein Jahr nach dem Bundesliga-Abstieg konnte der Traditionsklub wie schon beim Pokalerfolg 2007 an einem Pfingstwochenende die Korken knallen lassen.

Bundesliga ohne Ost-Klubs

Cottbus verabschiedete sich als einzig verbliebener Ost-Klub aus der Bundesliga, wodurch in der kommenden Spielzeit erstmals seit vier Jahren und zum zweiten Mal überhaupt seit der Wiedervereinigung kein Verein aus der früheren DDR in der Eliteklasse spielen wird. In der Lausitz muss nach drei Jahren Bundesliga ein Neuaufbau erfolgen. Über den Namen des neuen Trainers wollte Manager Steffen Heidrich nicht spekulieren. Ex-Nationalspieler Ulf Kirsten dementierte Kontakte zu Energie.

Prasnikar überrascht mit Rücktrittsgesuch

Im letzten Spiel unter dem scheidenden Trainer Bojan Prasnikar, der mit seiner ungewöhnlichen Abschiedsankündigung am Tag vor der Partie die Auflösungserscheinungen beim FC Energie dokumentiert hatte, konnte das auf vier Positionen umgebaute Team den Anspruch auf Zugehörigkeit zur Eliteklasse erneut nicht antreten.

Energie legt fulminant los

Von kampfloser Aufgabe war bei den Lausitzern nur in den Anfangsminuten nichts zu spüren. Jiayi Shao (2.) donnerte mit dem Mute der Verzweiflung einen Freistoß aus fast 40 Metern an die Querlatte. Gleich danach musste der bei dem Kracher des Chinesen noch verdutzte FCN-Schlussmann Raphael Schäfer zwei Kopfbälle von Nils Petersen und Timo Rost (3.) abwehren. Dann war das kurze Energie-Feuer schon wieder erloschen.

10.000 Liter Freibier sorgen für Stimmung

Der mit der gleichen Formation wie im Hinspiel angetretene Club kontrollierte die Partie - die Fans hatten auf den Rängen längst mit Dauergesängen die erneute Pfingstparty gestartet und konnten sich auf 10.000 Liter Freibier freuen. Die FCN-Profis auf dem Rasen ließen es bei Sonnenschein gemächlich angehen und verwalteten ohne große Cottbuser Gegenwehr ihren beruhigenden Hinspiel-Vorsprung.

Traumtor von Eigler

Der wurde durch den ersten gefährliche Torschuss ausgebaut. Eigler zirkelte den Ball mit toller Präzision aus halbrechter Position unter die Torlatte. Letzte Nürnberger Mini-Zweifel waren beseitigt. Cottbus hatte sich längst in sein Zweitliga-Schicksal ergeben. Und Mintal legte noch vor der Pause per Flachschuss nach. Die zweite Halbzeit war reines Schaulaufen. Das Nürnberger Fest störte nur eine kurze Spielunterbrechung wegen im Cottbuser Fanblock gezündeter Rauchbomben.

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