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Hambüchen gewinnt Champions Trophy

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Hambüchen gewinnt Champions Trophy

10.02.2010, 11:32 Uhr | dpa

Fabian Hambüchen schreit seine Freude heraus. (Foto: dpa)Fabian Hambüchen schreit seine Freude heraus. (Foto: dpa) Fabian Hambüchen hat dem Internationalen Deutschen Turnfest mit seinem Sieg in der Champions Trophy ein Highlight beschert. Mit einer grandiosen Aufholjagd riss er die 4000 Zuschauer in der überraschend nicht ausverkauften Ballsporthalle von Frankfurt/Main von den Sitzen.

Nach zwei Geräten aussichtslos auf Rang sieben liegend, steigerte sich der Publikumsliebling und sicherte sich nach spannender Dramaturgie mit 89,30 Punkten noch das Siegerpreisgeld von 15.000 Euro.

Fotos Hambüchen & Co: Die besten Turn-Bilder

Nguyen macht deutschen Doppelerfolg perfekt

Wie in Frankfurt werden in der bestdotierten Turnserie der Welt auch bei den Stationen in Berlin, Hannover und Stuttgart je 53.000 Euro an die Mehrkämpfer ausgeschüttet. Der Gesamtsieger wird zudem mit einem Auto belohnt. 11.000 Euro kassierte Ersatzmann Marcel Nguyen (88,475), der erst für den verletzten Vizeeuropameister Daniel Keatings (Großbritannien) eingesprungen war und als Zweiter sensationell den deutschen Doppelerfolg vor Joe Hagerty aus den USA perfekt machte. Der EM-Vierte Philipp Boy (Cottbus) kam auf Rang sieben.

Aufholjagd startet an den Ringen

Die ersten beiden Geräte endeten für Mehrkampf-Europameister Hambüchen mit einer Ernüchterung. Am Boden, wo er im April in Mailand den EM-Titel erkämpft hatte, trat er gleich zweimal mit beiden Beinen aus der Matte. 0,9 Punkte Abzug waren die bittere Folge. Am Seitpferd musste er gar absteigen, so dass ihn nach zwei Geräten schon drei Punkte vom Führenden trennten. "Wenn ich da noch Dampf gemacht hätte, wäre er völlig verkrampft", berichtete Vater Wolfgang Hambüchen über die Schlüsselszene. An den Ringen setzte sein Sprössling dann als Bester des Achterfeldes das Signal zur Aufholjagd, war auch die Nummer eins am Sprung sowie am Barren und hatte plötzlich vor dem Reck nur noch den stark auftrumpfenden Nguyen vor sich. Am Königsgerät setzte der Favorit dann den Schlusspunkt mit Top-Wertung 15,80.

Hambüchen: "Ich war wirklich stinkesauer"

"Ich dachte, es wird heute gemütlicher", sagte der Champion. "Am Boden habe ich probiert Gas zu geben und bin zweimal draußen gewesen. Dadurch war die Pause zum Pferd sehr kurz. Danach war ich wirklich stinkesauer", gab Hambüchen zu. "Ich habe nicht an den Sieg gedacht", gestand Nguyen, nachdem er den Star bis zum letzten gefordert hatte. "Wir hatten mit Platz acht für Marcel gerechnet, er konnte nur gewinnen", urteilte Cheftrainer Andreas Hirsch und lobte den unglaublichen Kampfgeist des Siegers.

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