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Hambüchen wandelt auf Giengers Spuren

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Hambüchen wandelt auf Giengers Spuren

10.02.2010, 11:33 Uhr | dpa

Fabian Hambüchen präsentiert sich beim Turnfest in toller Form. (Foto: dpa)Fabian Hambüchen präsentiert sich beim Turnfest in toller Form. (Foto: dpa) Er strahlte in die Menge und winkte artig ins Publikum: Fabian Hambüchen hat die große Serie von Eberhard Gienger geknackt und ist zum fünften Mal hintereinander deutscher Mehrkampf-Meister geworden.

Beim Championat im Rahmen des Turnfestes in Frankfurt/Main siegte der Europameister mit 90,90 Punkten vor Marcel Nguyen (86,80), der schon am Montag als Zweiter bei der Champions Trophy geglänzt hatte, und dem Cottbuser Philipp Boy (86,30).

Turnfest in Frankfurt Hambüchen gewinnt Champions Trophy

National seit 2004 unbesiegt

Damit erkämpfte Hambüchen seinen insgesamt 21. nationalen Titel und zog in der Turner-Hierarchie mit Günter Lyhs gleich, der zwischen 1959 und 1967 auf die gleiche Zahl gekommen war. Einsamer Rekordmeister ist weiter Gienger, der es auf 34 Titel brachte und zwischen 1972 und 1976 gleichfalls fünfmal hintereinander die Mehrkampf-Krone erkämpft hatte. Hambüchen bleibt damit gegen die nationale Konkurrenz seit den Olympischen Spiele 2004 unbesiegt.

"Ich wollte es unbedingt packen"

"Dieser Titel ist mir besonders wichtig. Im Mehrkampf wollte ich es unbedingt packen", sagte Hambüchen, der sich mit seinem Mehrkampf-Erfolg bei der EM in Mailand die Latte selbst sehr hoch gelegt hatte. Nach seiner furiosen Aufholjagd bei der Champions Trophy am Montag war es der zweite große Triumph des Turnfest-Botschafters, der am Donnerstag mit besten Chancen in allen sechs Gerätefinals steht und sein Titelkonto weiter aufstocken kann.

Glänzende Vorstellung am Reck

Am Boden und Seitpferd startete der Top-Favorit diesmal im Gegensatz zur Trophy fast fehlerlos und übernahm mit dem Bestwert an den Ringen (15,20) erstmals die Führung. Den Glanzpunkt setzte der Weltmeister erneut am Reck, an dem er die 1500 Zuschauer auf den nur spärlich besetzten Tribünen begeisterte. Dort verspielte Boy mit einem gerissenen Riemchen noch in letzter Sekunde und einer danach überhasteten Übung die Silbermedaille.

Ginger: "In zwei, drei Jahren hat er meinen Titelrekord gesprengt"

"Er hat heute etwas verhaltener angefangen. Der Mehrkampf hat eigene Gesetze, da kann es sich rächen, wenn man am Anfang zu viel riskiert", sagte Altmeister Gienger als Ehrengast auf der Tribüne. "Ich danke in zwei, drei Jahren hat er auch meinen Titelrekord gesprengt", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete.

Fahrig nicht in Form

Nicht in Top-Form präsentierte sich Boden-Vize-Europameister Matthias Fahrig aus Halle/Saale, der nach einer Grippe von Krämpfen geschüttelt wurde und nach vier Geräten auf ärztliches Anraten den Wettkampf abbrechen musste. Dennoch gelang es ihm immerhin, sich für das Finale am Sprung zu qualifizieren. Ob er dort am Donnerstag starten kann, bleibt fraglich.

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