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FOTA: Formel-1-Fahrer vertrauen der Teamvereinigung

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Rund um den Rennzirkus  

Formel-1-Fahrer solidarisieren sich mit den Teams

08.06.2009, 10:59 Uhr | sid, dpa

Vize-Weltmeister Massa bangt um die Zukunft der Formel 1. (Foto: imago)Vize-Weltmeister Massa bangt um die Zukunft der Formel 1. (Foto: imago) Im Streit über die Regeln in der Formel 1 zwischen dem Automobilverband FIA und der Teamvereinigung FOTA haben die Fahrer klar Stellung bezogen. "Wir als Fahrer wollen für die besten Teams der Welt und gegen die besten Piloten fahren", erklärte Vize-Weltmeister Felipe Massa. Dies sei mit den Budgetgrenzen, die der Weltverband vorsieht nicht vereinbar. "Wenn wir das machen, was FIA-Chef Max Mosley will, dann wären wir nicht mehr an der Spitze des Motorsports. Das wäre eine Zurückstufung", sagte der Brasilianer weiter.

Für den 28-Jährigen ist klar: Die Formel 1 muss "eine Topklasse im Motorsport sein". Die derzeitige Situation nennt Massa "einen Albtraum".

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Fahrer vertrauen der FOTA

Zuvor hat Jarno Trulli der FOTA im Namen der Fahrer Treue geschworen. "Alle Fahrer haben das gleiche Gefühl. Wir werden der FOTA folgen und respektieren die Arbeit, die sie hinsichtlich der künftigen Regeln und der Führung der Formel 1 leistet", sagte der Sprecher der Fahrergewerkschaft. Auch sein Kollege Mark Webber versicherte nach dem Großen Preis der Türkei: "Wir vertrauen der FOTA voll."

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Die Fahrer sind gegen die geplanten Regeländerungen

Sprecher der Fahrergewerkschaft: Jarno Trulli (Foto: imago)Sprecher der Fahrergewerkschaft: Jarno Trulli (Foto: imago) Trulli sagte weiter, die Fahrergewerkschaft GPDA halte die von der FIA geplanten Regeländerungen für nicht gut. FIA-Präsident Max Mosley "muss verstehen, dass einige Dinge nicht passieren können". Trulli drohte: "Mit den Regeln, so wie sie jetzt sind, sind wir weg."

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Glock äußert sich diplomatischer

Obwohl sein Team Toyota gemeinsam mit Ferrari Vorreiter der Proteste ist, lehnt sich Timo Glock nicht so weit aus dem Fenster: "Klar machst du dir deine Gedanken, aber als Fahrer hast du da nichts zu melden. Du bist der Sache ausgeliefert. Wenn ich etwas nicht ändern kann, will ich auch so wenig wie möglich darüber wissen."

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Auch Hamilton würde seinem Team treu bleiben

Für Weltmeister Lewis Hamilton wäre ein Wechsel in eine Piratenserie kein Grund, den Silberpfeilen den Rücken zu kehren. "Ich stehe bei meinem Team unter Vertrag und werde gehen, wohin sie gehen", so der Brite. "So ist das eben. Das gilt für alle Fahrer." Von den Dauerdebatten stören lassen will sich Hamilton jedenfalls nicht. "Mein Job ist es, ins Auto zu steigen und zu fahren. Ich habe eine viel größere Aufgabe im Moment. Das überschattet alles."

Showdown noch in dieser Woche

Am 12. Juni gibt die FIA bekannt, welche Teams 2010 für die WM zugelassen sind. Von den bisherigen zehn Rennställen haben sich nur Williams und Force India verbindlich eingeschrieben. Die anderen acht Rennställe haben sich nur unter Vorbehalt angemeldet und warten auf eine Antwort der FIA auf ihre Vorschläge. Sollte es zu keiner Einigung kommen, droht eine Konkurrenzserie. Die Teams hatten deshalb ihre Piloten bei einem Treffen im Toyota-Motorhome wenige Stunden vor dem Rennen in Istanbul aufgefordert, im Fall einer Spaltung der Königsklasse bei ihnen zu bleiben.

Ferrari spricht von Regelbruch

FIA und FOTA streiten seit Wochen über die Zukunft der Formel 1. Dabei geht es um die von Mosley geforderte Budgetobergrenze von 45 Millionen Euro und weitere Reglementsverschärfungen. Die Teamvereinigung legte nun in Istanbul den Fahrern eine Liste mit geplanten Veränderungen vor, welche der Dachverband nicht mit ihr zuvor besprochen habe. Ferrari, dessen Entscheidung den Ausschlag geben dürfte, hat Gerüchte bestritten, es sei vertraglich fest verpflichtet, bis 2012 bei der Formel-1-WM zu starten. Wenn Regelbrüche vorlägen, gelte dies nicht, sagte ein Sprecher der Scuderia. Ferrari hat ein vor Gericht bestätigtes Vetorecht gegen Veränderungen.

Neue Teams stehen schon Schlange

Für die kommende Saison hat sich ein knappes Dutzend Kandidaten aus unterklassigen Serien und neue Interessenten für die Königsklasse eingeschrieben. Trulli sprach den Alternativen jedoch die Qualitäten ab: "Man kann nicht versuchen, neue Teams in die Formel 1 zu bringen, die keine Ahnung davon haben, wie es ist, mit solchen Autos zu fahren, auf so hohem Niveau". Zugleich hofft er auf einen Frieden zwischen den Streithähnen vor dem drohenden "Schwarzen Freitag": "Wir müssen einmal abwarten, denn die FOTA wünscht sich eine Einigung mit der FIA." Sollte es jedoch zu keiner Annäherung kommen, "wissen wir Fahrer sehr genau, auf welcher Seite wir stehen müssen. Ich glaube, dass sich in den nächsten paar Wochen etwas bewegen muss, ansonsten wird es zur Trennung kommen."

Verhandlungen für eine Piratenserie werden angeblich schon geführt

Die FIA kann laut Reglement maximal 26 Startplätze vergeben. Sollte die Mehrzahl der bisherigen Teams gestrichen werden, droht eine Rebellenserie. Angeblich hat die FOTA bereits mit TV-Sendern und Rennstreckenbesitzern verhandelt. Zahlreiche Grand-Prix-Kurse wie Hockenheim, Imola, Kyalami, Silverstone, Magny-Cours, Montreal und Indianapolis aber auch neue Strecken wie Dubai kämen in Betracht.

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