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Formel 1  

Mosley setzt rebellierende Teams unter Druck

09.06.2009, 14:13 Uhr | dpa

Max Mosley ist bereit, die bestehenden Regeln im Sinne aller Teams zu verändern (Foto: imago)Max Mosley ist bereit, die bestehenden Regeln im Sinne aller Teams zu verändern (Foto: imago) Friedensofferte oder neuer Affront: Max Mosley hat die acht rebellierenden Formel-1-Teams aufgefordert, sich ohne Bedingungen für die Saison 2010 einzuschreiben, um danach die Regeln im Sinne aller anzupassen.

"Sobald wir die Liste der eingeschriebenen Teams haben, können wir unter Voraussetzung der Zustimmung aller Mannschaften die Regeln anpassen", zitierten "motorsport-total.com" übereinstimmend aus dem Schreiben des Präsidenten des Internationalen Automobilverbandes FIA an die acht noch in der FOTA vereinten Teams.

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Schwierige Situation für Teams

Würden sich die Teams wie von Mosley gefordert vorbehaltlos einschreiben, hätten diese in dem seit Wochen tobenden Machtkampf allerdings kein Druckmittel mehr und wären dem FIA-Chef mehr oder weniger ausgeliefert. Bleiben sie (ebenfalls) bei ihrem Konfrontations-Kurs, werden ein Totalschaden für die jetzige Formel 1, die der FIA jährlich viel Geld in die Kassen spült, und eine eigene Piratenrennserie immer wahrscheinlicher.

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Mosley hofft auf FOTA

Wie ernst es Mosley in der Auseinandersetzung allerdings ist, belegen diese Worte an die Rebellen-Rennställe: "Sie haben die Wahl, ob Sie an diesem Prozess als ordnungsgemäß eingeschriebenes Team teilhaben wollen, oder nicht. Wenn sie teilhaben möchten, dann sollten Sie uns nun mitteilen, dass ihre Nennung nicht an Bedingungen geknüpft ist." Nun hoffte der Brite auf eine schnelle Reaktion der Teamvereinigung FOTA, der neben Wortführer Ferrari auch BrawnGP, Toyota, BMW-Sauber, McLaren-Mercedes, Renault, Red Bull und Toro Rosso angehören. Williams und Force India hatten sich ohne Bedingungen eingeschrieben und waren daher aus der FOTA ausgeschlossen worden.

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Campos und Co. haben keine Zugkraft

Mindestens zehn neue Teams hätten sich für einen der maximal 13 Plätze im kommenden Jahr beworben, erklärte Mosley. Allerdings dürfte auch klar sein: Namen wie Campos, Lola oder Prodrive haben weder die Klang- noch die Zugkraft wie Ferrari oder McLaren-Mercedes. Und die derzeit angestellten Piloten um Weltmeister und Silberpfeil-Pilot Lewis Hamilton bekannten sich am Wochenende klar zur FOTA.

Zankapfel Budgetobergrenze

Diese wehrt sich vor allem gegen die von Mosley mit Vehemenz vertretene Budgetobergrenze von rund 45 Millionen Euro. "Es liegt an ihnen, aber der einfachste Weg ist, wenn sich alle unter dem Budgetlimit einschreiben", bekräftigte Mosley in dem Brief. Pikant: Die FOTA will dagegen das von Beginn an umstrittene Energierückgewinnungssystem KERS - ebenfalls ein Steckenpferd Mosleys - abschaffen, um die Kosten in der "Königsklasse" weiter einzudämmen. Mosley bot den Teams in seinem Schreiben an, dass man sich umgehend nach der Bekanntgabe am Freitag zusammensetzen werde, um die Regeln im Sinne aller zu modifizieren. Die Veränderungsvorschläge sollen die Teams ihrer bedingungslosen Nennung beifügen.

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