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Michael Schumacher: "Keine Formel1 ohne Ferrari"

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Rund um den Rennzirkus  

Schumacher: "Keine Formel 1 ohne Ferrari"

10.06.2009, 10:47 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Steht voll hinter den Herstellern: Michael Schumacher (Foto: imago)Steht voll hinter den Herstellern: Michael Schumacher (Foto: imago) Es sind die Fragen, welche die Königsklasse des Motorsports derzeit bewegen: Welche Teams werden in der Saison 2010 an den Start gehen? Steigen Ferrari und Co. aus, um eine eigene Serie zu gründen? Oder einigt sich die Teamvereinigung FOTA doch noch mit dem Weltverband - und alles wird gut? Wenn es nach Rekordweltmeister Michael Schumacher ginge, würde die FIA im Sinne des Sports entscheiden und damit den Verbleib der Hersteller sicherstellen.

"Wir stehen nicht gerade vor einer besonders berauschenden Situation - vor allem nicht der Sport, an dem ich so lange teilgenommen habe und den ich überaus liebe", erklärte Schumacher. "Es ist nicht sehr schön, die aktuellen Ereignisse zu verfolgen."

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Teams wollen sich keine Budgetobergrenze aufdrücken lassen

Die Lage ist verzwickt. Die Teams wissen, dass der eingeschlagene Sparkurs der richtige ist. Eine Budgetobergrenze von 45 Millionen Euro pro Jahr wollen sie sich aber nicht einfach so aufs Auge drücken lassen. Die FOTA hat ihre eigenen Vorstellungen, welche mit denen der FIA alles andere als übereinstimmen. Beide Parteien fahren einen harten Kurs, keine will von ihrem Standpunkt abweichen.

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Mosley kontert in seiner ganz eigenen Art

Die Drohung, eine eigene Piratenserie zu starten, konterte FIA-Präsident Max Mosley immer wieder in seiner ganz eigenen Art. Die Formel 1 könne auch ohne Ferrari und McLaren-Mercedes überleben, erklärte der Brite. Doch genau das sieht Schumacher anders. In einem Videointerview auf der Ferrari-Homepage machte der Deutsche seine Bedenken deutlich, wonach die Formel 1 Gefahr laufe, einen großen Teil ihrer Geschichte über Bord zu werfen.

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Schumacher: "Jemand muss eine Lösung finden"

"Man muss festhalten, dass der Name Ferrari in diesem Sport wichtig und überaus berühmt ist", meinte der 40-Jährige. "Ferrari wurde nur aufgrund dieses Sports zu einer solch großen Nummer, hat damit aber auch dem Sport an sich beim Heranwachsen geholfen. Man kann sich keine Formel 1 ohne Ferrari oder die anderen Hersteller, die so lange daran teilgenommen haben, vorstellen", hielt Schumacher fest und forderte die Verantwortlichen zum Handeln auf: "Jemand muss eine Lösung finden."

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