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Christoph Daum refertigt Ausstieg beim 1. FC Köln

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Daum: "Ich konnte dem FC nicht mehr helfen."

10.06.2009, 15:37 Uhr | dpa

Christoph Daum verlässt den FC reinen Gewissens. (Foto:dpa)Christoph Daum verlässt den FC reinen Gewissens. (Foto:dpa) Nachdem Christoph Daum dem 1. FC Köln den Rücken gekehrt hat, wurden Vorwürfe laut, der Trainer habe sich unmoralisch verhalten. Dagegen wehrt sich der 55-Jährige nun.

"Ich habe mich absolut korrekt verhalten", betonte er. Außerdem habe er seinen Vertrag nicht gebrochen, "sondern eine Klausel in Anspruch genommen, die nun mal existiert hat."

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Zum FC zu gehen, war für ihn das größte Risiko seines Lebens

Als der Trainer 2006 zu dem damaligen Zweitligisten ging, hatte er Angebote von Vereinen, die in der Champions League gespielt haben. Denen habe er abgesagt. Nach Köln zu gehen, sei für ihn "das größte Risiko" seines Lebens gewesen. Nun sei der Zeitpunkt da gewesen, "wo ich mich fragen musste, ob mir die Wertschätzung lieber ist als die Chance, noch einmal groß anzugreifen." Er sei beim 1. FC Köln, mit dem er 2008 wieder in die Bundesliga aufgestiegen war, "jeden Tag mit Herzblut" dabei gewesen. Doch jetzt gebe es eine neue Herausforderung. Gerüchten zufolge soll der Übungsleiter in Zukunft für Fenerbahce Istanbul arbeiten und dort 3,5 Millionen Euro jährlich kassieren.

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In Köln ist einfach nicht mehr drin

Im Sommer 2008 habe es für Daum schon die Möglichkeit gegeben, den Verein zu verlassen. "Doch jetzt war der Punkt da, wo ich gemerkt habe, dass ich dem FC unter den gegebenen Voraussetzungen nicht mehr helfen kann. Wenn andere das als unmoralisches Verhalten bezeichnen, sollen sie das gern tun." Er habe jetzt andere Ambitionen, denn für Köln sei es momentan utopisch, sich für die Champions League zu qualifizieren.

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Daum reagiert auf Sammers Vorwürfe

Matthias Sammer hatte in der vergangenen Woche moniert, dass die Kündigungen Daums oder Martin Jols beim Hamburger SV "verheerende Folgen" für die Vorbildwirkung haben könnten. Für Spieler und Berater sei künftig "Tür und Tor geöffnet, sich nicht mehr moralisch an Vereinbarungen zu halten", hatte der Europameister von 1996 erklärt. Daum antwortete darauf, dass man jetzt nicht eine bestimmte Berufsgruppe an den Pranger stellen dürfe.


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